Seitdem der TikTok-befürwortende Donald Trump die US-Wahl 2024 gewonnen hat, verfolgt die Welt mit neuer Spannung, wie es mit TikTok in den USA weitergeht.

Am 6. Dezember gab es neue Entwicklungen in dieser Angelegenheit: Ausländische Medien berichteten, dass das US-Berufungsgericht für den District of Columbia Circuit das Urteil bestätigt hat, wonach ByteDance TikTok bis zum 19. Januar 2025 verkaufen oder abspalten muss, andernfalls droht ein Verbot.

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Diese Nachricht enttäuschte viele, die auf eine Aufhebung der TikTok-Sperre gehofft hatten. Doch TikTok gibt offenbar nicht auf, seine legitimen Rechte zu verteidigen.

Kurz nach Bekanntwerden der Nachricht erklärte TikTok, dass es weiterhin gegen das US-Verbot kämpfen und Berufung beim Obersten Gerichtshof einlegen werde.

TikTok-Sprecher Michael Hughes äußerte sich: „Der Oberste Gerichtshof der USA hat eine Tradition, die Redefreiheit der Amerikaner zu schützen. Wir erwarten, dass er dieses Prinzip in dieser wichtigen verfassungsrechtlichen Frage beibehält.“ „Wenn das TikTok-Verbotsgesetz nicht gestoppt wird, werden über 170 Millionen Amerikaner nach dem 19. Januar 2025 keine Stimme mehr haben.“

Die amerikanische Bevölkerung stimmte dem weitgehend zu.

Ein US-Nutzer meinte: „Wir sollten alle Facebook, Instagram und Snapchat meiden. Mal sehen, was passiert, wenn sie TikTok wegnehmen. Ich habe es satt.“

Ein anderer US-Nutzer sagte: „Es ist unglaublich, dass die USA einem Unternehmen vorschreiben, an einen Amerikaner zu verkaufen!“

Ein weiterer US-Nutzer fragte: „Warum so viel Mühe, eines der wenigen Medien zu stoppen, das jedem erlaubt, seine Meinung und Ansichten gemäß unserem ersten Verfassungszusatz zu äußern? Kontrolle unter dem Deckmantel des Schutzes!“ und hielt dies für äußerst heuchlerisch.

Dies zeigt, dass viele Amerikaner das TikTok-Verbot ablehnen und die ganze Angelegenheit für absurd halten.

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Während die amerikanische Bevölkerung das TikTok-Verbot ablehnt, äußerte auch die American Civil Liberties Union (ACLU) starken Unmut und bezeichnete die Entscheidung des US-Gerichts, das „Verkauf-oder-Verbot“-Gesetz aufrechtzuerhalten, als einen „fehlerhaften und gefährlichen Präzedenzfall“.

Würde dies nicht gestoppt, könnte dies offensichtlich große Risiken für künftige Urteile in ähnlichen Fällen bergen.

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Die unklare Zukunft von TikTok in den USA weckt auch bei potenziellen Käufern Begehrlichkeiten.

Der ehemalige Besitzer der Los Angeles Dodgers, Frank McCourt Jr., sagte kürzlich in einem Fox-Interview, dass die TikTok-Übernahme eine „Gelegenheit“ sei, das Problem „in eine Lösung zu verwandeln“.

Bereits im Mai dieses Jahres hatten Frank McCourt und der ehemalige Finanzminister Steven Mnuchin bestätigt, dass sie eine Übernahme von TikTok planten. Damals wurde TikTok auf 100 Milliarden Dollar geschätzt.

Der bekannte US-Investor Kevin O'Leary hatte ebenfalls erklärt, dass er TikTok kaufen würde, falls das entsprechende Gesetz verabschiedet werde.

Darüber hinaus wurden Microsoft, Oracle und Apple von Dan Ives, einem Staranalysten der Investmentbank Wedbush, als potenzielle Käufer genannt.

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Mit dem näher rückenden 29. Januar 2025 verfolgt die Welt die Entwicklung des TikTok-Verbots mit zunehmender Aufmerksamkeit.

Wird letztlich das Argument der USA, dass TikTok die nationale Sicherheit und den Datenschutz gefährde, vom Obersten Gerichtshof akzeptiert, oder setzt sich TikToks Ansicht durch, dass das Gesetz die im ersten Verfassungszusatz geschützte Redefreiheit verletze?

Aus Gründen der nationalen Sicherheit könnte der Oberste Gerichtshof gegen TikTok entscheiden; wenn jedoch der Schutz der Redefreiheit im Vordergrund steht, wären TikToks Chancen größer.

Natürlich werden auch politische Faktoren eine nicht zu unterschätzende Rolle in der endgültigen Entscheidung spielen.

Ob TikTok von der Sperre befreit wird, bleibt daher ungewiss. Lasst uns auf die neuesten Nachrichten warten!