Dieses Dokument ist ein Analysebericht über die Branche der Drittanbieter-Auslandslager, veröffentlicht von Ebrun im Juni 2025. Einfach gesagt, behandelt es hauptsächlich folgende Inhalte:
Zunächst wird erklärt, was ein Drittanbieter-Auslandslager ist. Kurz gesagt handelt es sich dabei um Lagerhäuser im Ausland, die grenzüberschreitenden E-Commerce-Verkäufern beim Lagern, Verpacken und Versenden von Waren sowie bei der Abwicklung von Rücksendungen helfen. Im Gegensatz zu plattformeigenen Lagern (wie Amazon FBA) oder unternehmenseigenen Lagern sind Drittanbieter-Auslandslager flexibler und eignen sich besonders für kleine und mittlere Verkäufer.
Anschließend wird die Entwicklung dieser Branche beschrieben. In der Anfangszeit waren es von Studenten betriebene „Garagenlager“, die sehr einfach waren; später, mit dem Boom des grenzüberschreitenden E-Commerce, entwickelten sich professionelle Auslandslager mit immer vielfältigeren Dienstleistungen; während der Pandemie 2020-2021 stieg der Online-Einkauf sprunghaft an, die Nachfrage nach Auslandslagern explodierte und die Preise schossen in die Höhe; 2022-2023 kam es durch zu schnelle Expansion zu einem Überangebot, viele kleine Lager mussten schließen; ab 2024 erholt sich die Branche wieder und wird allmählich regulierter.
Dann wird erklärt, warum Auslandslager jetzt wieder im Trend liegen. Erstens haben viele Länder ihre Importbestimmungen verschärft, Direktversandpakete müssen mehr Steuern zahlen, mit Auslandslagern kann man Geld sparen; zweitens verlangen E-Commerce-Plattformen (wie Temu, TikTok Shop) von den Verkäufern, Waren vor Ort zu lagern, sonst gibt es keinen Traffic; drittens sind die See- und Luftfrachtkosten instabil, die Lage am Roten Meer ist unübersichtlich, mit Auslandslagern kann man die Logistik stabilisieren; viertens beginnen Händler, ihre Lagerbestände wieder aufzufüllen und brauchen Lagerhäuser; fünftens unterstützt die nationale Politik den Bau von Auslandslagern.
Ein Blick auf den Markt: Nordamerika ist der größte Markt mit den meisten Lagern; Europa und Südostasien entwickeln sich ebenfalls schnell, insbesondere Südostasien hat großes Potenzial; in Lateinamerika und im Nahen Osten gibt es noch wenige Lager, diese Regionen müssen noch erschlossen werden. Die meisten Auslandslagerunternehmen sind kleine Firmen, große Unternehmen sind selten, die Branche ist relativ fragmentiert. Verkäufer nutzen Auslandslager hauptsächlich, um Kosten zu senken, schneller zu liefern, Rücksendungen einfacher zu bearbeiten und weil die Plattformen es verlangen.
Im Bereich der Dienstleistungen sind grundlegende Lager- und Versanddienste bereits weit verbreitet, aber Händler wünschen sich mehr Mehrwertdienste, wie z.B. Reparatur und Rücknahme von Waren, Unterstützung beim Abverkauf von Lagerbeständen, individuelle Verpackungen usw. Allerdings gibt es diese Dienstleistungen derzeit noch nicht ausreichend, Angebot und Nachfrage sind etwas unausgeglichen. Die Hauptkosten entstehen durch Lagerraummiete, Personal und die Zustellung auf der letzten Meile. Große Unternehmen können durch ihr hohes Sendungsvolumen Rabatte bei der Zustellung erhalten und haben dadurch geringere Kosten.
Im Wettbewerb erweitern große Unternehmen ihre Lager und setzen auf Automatisierung, während kleine Unternehmen entweder ausscheiden oder sich auf bestimmte Warengruppen (z.B. große Möbelstücke) oder Regionen spezialisieren, um zu überleben. Mit plattformeigenen Lagern (wie FBA) besteht sowohl Kooperation als auch Konkurrenz: Wenn die Plattformlager nicht ausreichen, können Drittanbieter-Lager einspringen.
Abschließend zu Kapital und Zukunft: Große Auslandslagerunternehmen erhalten leichter Investitionen, um mehr Lager zu bauen und in Technologie zu investieren; kleine Unternehmen bekommen schwerer Geld und müssen langsam wachsen. In Zukunft wird die Branche immer konzentrierter, große Unternehmen werden stärker, kleine Unternehmen überleben durch Spezialisierung; Technologie (wie Roboter, intelligente Systeme) wird häufiger eingesetzt, die Dienstleistungen werden feiner abgestimmt – es geht nicht mehr nur ums Lagern, sondern die Anbieter helfen den Verkäufern auch bei weiteren Aufgaben, wie Kundensuche und Bestandsmanagement.
Zusammengefasst: Drittanbieter-Auslandslager werden immer wichtiger, die Branche entwickelt sich positiv, große Unternehmen und spezialisierte kleine Firmen werden überleben, und in Zukunft wird alles professioneller und intelligenter.







