Unter den zahlreichen TikTok-Marketingstrategien ist die Zusammenarbeit mit passenden Influencern die wirkungsvollste und direkteste Methode. Durch die eigene Reichweite der Influencer kann eine Marke schnell ihre Sichtbarkeit erhöhen und gezielt die gewünschte Zielgruppe erreichen.

Heute spricht Tuke mit euch über Tipps, wie man auf TikTok die passenden Influencer findet. Schauen wir gemeinsam rein!

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1. Klare Markenziele definieren und passende Influencer-Typen auswählen

Bevor eine Marke mit TikTok-Influencern zusammenarbeitet, muss sie zunächst ihre Marketingziele klar definieren. Das ist der erste Schritt bei der Auswahl geeigneter Influencer. Es sollte klar sein, ob die Markenbekanntheit gesteigert, der Verkauf gefördert oder durch die Inhalte der Influencer das Markenimage aufgebaut werden soll.

Anschließend sollte der Influencer-Typ passend ausgewählt werden. Je nach Interessen und Bedürfnissen der Zielgruppe wählt man Influencer mit ähnlicher Zielgruppenstruktur. Ist die Marke beispielsweise im Bereich Kosmetik, wählt man Influencer mit Beauty-Inhalten; handelt es sich um Fitnessprodukte, dann Influencer aus dem Gesundheits- oder Sportbereich.

Beispiel: Fenty Beauty als Fallstudie

Fenty Beauty ist eine von Rihanna gegründete Kosmetikmarke, deren Kernphilosophie die Inklusion von Nutzern aller Hautfarben, Geschlechter und kulturellen Hintergründe ist. Daher wählt die Marke gezielt Beauty-Influencer aus, die in verschiedenen Hautfarben- und ethnischen Gruppen Einfluss haben.

Zum Beispiel haben die Beauty-Blogger Jackie Aina und Alissa Ashley jeweils großen Einfluss in der schwarzen und weißen Fangemeinde, und ihre Fans identifizieren sich stark mit vielfältigen Beauty-Produkten.

Durch die Zusammenarbeit mit diesen Influencern konnte Fenty Beauty seine Markenwerte (Inklusion und Vielfalt) erfolgreich an Konsumenten weltweit vermitteln und die globale Markenbekanntheit steigern, insbesondere in der Beauty-Community große Aufmerksamkeit erzielen.

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2. Datenanalyse: Fokus auf die Interaktionsrate statt nur auf die Followerzahl

Die Followerzahl ist für viele Marken das wichtigste Kriterium bei der Auswahl von Influencern. Doch allein nach der Followerzahl zu entscheiden, kann wichtigere Faktoren wie die Interaktionsrate übersehen.

Viele Follower bedeuten nicht automatisch hohe Beteiligung. Marken sollten vielmehr auf die Interaktion mit den Inhalten der Influencer achten, insbesondere auf Likes, Kommentare und Shares der Videos, da diese die Aktivität und Attraktivität der Inhalte widerspiegeln.

Man sollte Influencer wählen, die nicht nur viele Follower, sondern auch eine hohe Interaktionsrate haben. Die Interaktionsdaten der Influencer-Inhalte können über TikTok-Analysetools oder Drittanbieter-Plattformen eingesehen werden.

Beispiel: Gymshark als Fallstudie

Die Marke Gymshark verlässt sich bei der Auswahl von Influencern stark auf Datenanalyse, insbesondere auf die Interaktionsrate und die Konversionswirkung der Influencer-Inhalte.

Zum Beispiel wurden die Fitness-Influencer Chloe Ting und karinadelfin6 ausgewählt, da ihre Fangemeinde sehr gut zur Markenpositionierung passt und ihre Inhalte eine hohe Interaktionsrate aufweisen. Besonders bei jungen Fitnessbegeisterten genießen sie großes Vertrauen, weshalb eine enge Zusammenarbeit erfolgte.

Durch diese datengesteuerte Influencer-Auswahl konnte Gymshark nicht nur die Interaktion mit der Marke stärken, sondern auch den Umsatz auf der Gymshark-Webseite steigern.

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3. Aufbau langfristiger Kooperationen mit Influencern zur Stärkung der Markenloyalität

Kurzfristige Kooperationen zeigen schnell Wirkung, aber langfristige Partnerschaften bringen oft einen nachhaltigen Markenwert. Mit passenden Influencern langfristig zusammenzuarbeiten, erhöht nicht nur die Sichtbarkeit der Marke, sondern schafft auch eine tiefere emotionale Bindung zwischen Marke und Influencer. Langfristige Kooperationen helfen zudem, ein stabiles Vertrauen aufzubauen, sodass Influencer die Marke natürlicher und authentischer bewerben.

Beispiel: Nike als Fallstudie

Nike hat auf TikTok mit vielen Top-Athleten langfristige Kooperationen aufgebaut, insbesondere mit Markenbotschaftern wie Serena Williams und LeBron James. Sie nehmen nicht nur an kurzfristigen Promotions teil, sondern teilen regelmäßig persönliche Einblicke und Trainingsdetails über TikTok.

Solche langfristigen Kooperationen erhöhen nicht nur die Sichtbarkeit der Marke, sondern beeinflussen auch die Emotionen und Loyalität der Fans nachhaltig. Der Markenwert verankert sich mit der Zeit immer tiefer im Bewusstsein der Zielgruppe.

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Fazit

Die Suche nach passenden Influencern und eine effektive Zusammenarbeit auf TikTok sind der Schlüssel zum Erfolg im Markenmarketing. Durch klare Markenziele, Fokus auf Interaktionsraten, Aufbau langfristiger Partnerschaften und authentische Inhalte kann eine Marke ihre Reichweite und Beteiligung auf der Plattform effektiv steigern und so ihr Wachstum fördern.