Dieses Dokument ist der von Hugo Cross-border veröffentlichte Leitfaden für den Markteintritt in den Nahen Osten 2025. Es bietet chinesischen grenzüberschreitenden E-Commerce-Verkäufern eine umfassende Anleitung für die Geschäftsentwicklung im Nahen Osten und deckt verschiedene Aspekte wie Marktübersicht, Online-Kanäle und Betriebsdetails ab:
1. Hintergrund des Markteintritts in den Nahen Osten: Aufgrund der verschärften US-Zollpolitik und der Unsicherheit in den Handelsbeziehungen ist der E-Commerce-Markt im Nahen Osten zu einer wichtigen Wahl für die Diversifizierung chinesischer grenzüberschreitender Verkäufer geworden. Die E-Commerce-Branche in dieser Region entwickelt sich von einer unreifen zu einer reifen Branche, wächst schnell und birgt enormes Potenzial.
2. Zusammensetzung und wirtschaftliche Merkmale der Nahost-Region: Der Nahe Osten umfasst mehr als 20 Länder und kann in drei Hauptbereiche unterteilt werden: die Länder des Golf-Kooperationsrats (GCC), die nicht-GCC-arabischen Länder und die nicht-arabischen Länder. Im Vergleich zu den USA ist der E-Commerce-Markt im Nahen Osten zwar kleiner, weist jedoch eine höhere Wachstumsrate auf. In den führenden Ländern liegt die Durchdringungsrate des Online-Shoppings bereits über der der USA, und die Marktaussichten sind vielversprechend.
3. Online-Kanäle für den Markteintritt in den Nahen Osten:
- E-Commerce-Plattformen: Die E-Commerce-Plattformen im Nahen Osten sind vielfältig und umfassen sowohl grenzüberschreitende Plattformen wie Amazon als auch lokale Plattformen wie Noon. Die einzelnen Plattformen unterscheiden sich hinsichtlich Besucherzahlen, aktiver Nutzer, Plattformcharakter, abgedeckter Länder, besonderer Vorteile, Zugangsvoraussetzungen und Provisionen. Verkäufer sollten entsprechend ihrer eigenen Situation wählen.
- Unabhängige Shops: Eigene Shops sind eine Option für Verkäufer, um private Traffic-Kanäle aufzubauen und den Markenwert zu steigern. Verschiedene Shop-Bau-Tools unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Lokalisierungsvorteile im Nahen Osten, Kosten, Anpassungsempfehlungen und zentralen Einschränkungen. Zudem müssen sie die wichtigsten Zahlungsmethoden im Nahen Osten wie COD unterstützen. Hugo Cross-border verfügt über ein ausgereiftes Service-System für den Shop-Aufbau und das Traffic-Management im Nahen Osten.
4. Betriebsdetails des E-Commerce-Marktes im Nahen Osten:
- Produktwahl-Strategien: Verschiedene E-Commerce-Plattformen haben jeweils ihre eigenen Bestseller-Kategorien. Fast-Fashion-Bekleidung, 3C-Elektronik, Mutter & Kind sowie Beauty & Körperpflege sind beliebte Kategorien bei den Verbrauchern. Darüber hinaus sollte man die Produktstrategie für Konsumspitzen während der Feiertage beherrschen und auf Chancen in neuen Kategorien achten.
- Logistikanalyse: Die Logistikmodelle umfassen Direktversand und Auslandslager. Beim Direktversand gibt es internationale Expressdienste, Direktversand-Kleinpakete, grenzüberschreitende Sonderlinien usw., die jeweils eigene Merkmale und Anwendungsbereiche haben. Auslandslager werden in offizielle Plattformlager und Auslandslager von Drittanbietern unterteilt, jeweils mit Vor- und Nachteilen. Gleichzeitig sollten für Probleme im Logistikprozess Risikopläne erstellt werden.
- Lokalisierte Betriebstechniken: Lokalisierter Betrieb erfordert Aufmerksamkeit für kulturelle Anpassung und lokale Erzählweise; religiöse Feiertage sollten für das Marketing genutzt werden, wobei verschiedene Feiertage unterschiedliche Marketing-Schwerpunkte haben. Im Bereich Social-Media-Marketing sollte man die Merkmale der wichtigsten Plattformen kennen, den ROI der KOL-Kooperation optimieren, eine KOL-Marketing-Matrix aufbauen und privaten Traffic aufbauen. Darüber hinaus ist es wichtig, Risiken in Bezug auf Compliance, Datenspeicherung usw. zu vermeiden.
- Steuerliche Compliance: Die Vorschriften zu Mehrwertsteuer und anderen Steuern in Saudi-Arabien und den VAE sind unterschiedlich. Verkäufer müssen sich über Registrierungs-, Melde-, Zahlungsprozesse und Bußgelder bei Verstößen informieren und eine gute Steuerplanung und -optimierung durchführen.
- Qualifikationszertifizierung: Das Zertifizierungssystem im Nahen Osten ist komplex. Es ist wichtig, auf Kernzertifizierungen wie GCC- und SASO-Zertifizierung zu achten. Verkäufer stehen im Zertifizierungsprozess vor Herausforderungen wie hohen Kosten und komplexen Abläufen und sollten reguläre Prüfstellen wählen.
- Geistiges Eigentum: Das Schutzsystem für geistiges Eigentum im Nahen Osten ist komplex und unterscheidet sich stark von Land zu Land. Verkäufer müssen sich über Vorschriften zu Markenregistrierung, Patentschutz usw. informieren und bei Verletzungsfällen abgestuft reagieren und Beweise sichern.







