Was ist das heißeste Thema zu Beginn des Jahres 2025?
Das ist zweifellos die KI-Technologie!
Zuerst stürmte DeepSeek mit voller Kraft an die Spitze, dann tanzten Roboter bei der Frühlingsfest-Gala den Yangko-Tanz – die Akzeptanz der breiten Bevölkerung für intelligente Technologien hat sich um eine ganze Stufe erhöht.
Quelle: CCTV Frühlingsfest-Gala
Und KI-Brillen, diese Technologieprodukte, die einst in Science-Fiction-Filmen auftauchten, sind nun leise in die Realität eingezogen und zum neuen Liebling des Konsummarktes geworden.
An dieser Stelle kann die Marke Sharge (闪极), über die Tuke heute spricht, definitiv einen Platz für sich beanspruchen. Am 29. Januar dieses Jahres brachten sie die internationale Untermarke Loomos auf den Markt, zusammen mit einer brandneuen KI-Brille, und klopften damit an die Tür des KI-Hardwaremarktes.
Diese KI-Brille erzielte direkt nach der Veröffentlichung beachtliche Erfolge: Der Crowdfunding-Betrag überstieg innerhalb von 24 Stunden eine Million US-Dollar und erreichte in fünf Tagen 1,53 Millionen US-Dollar, weit mehr als das ursprüngliche Ziel von 5.000 US-Dollar.
Diese Zahl stellt nicht nur einen neuen Crowdfunding-Rekord für Sharge selbst auf, sondern zeigt auch die Anerkennung des Überseemarktes für chinesische KI-Produkte!
Im Folgenden zeigt Tuke euch den Weg der Marke Sharge auf den internationalen Markt.
Quelle: Offizielle Website von Loomos, der Untermarke von Sharge (闪极)
Von der Powerbank zur KI-Brille: Sharges „Wandel“-Reise
Die Geschichte von Sharge begann im Jahr 2020, als eine von einem chinesisch-amerikanischen Team gegründete Marke zunächst mit „Ladegeräten“ in den Markt einstieg.
Ihre frühen Produkte, wie die Shargeek-Serie von Powerbanks, wurden aufgrund ihres transparenten Gehäuses, der RGB-Beleuchtung und des GaN-Schnellladens von den Nutzern als „Cyberpunk der Ladegeräte“ bezeichnet. Diese Strategie, Nerd-Kultur mit praktischen Funktionen zu verbinden, verhalf der Marke Sharge zu einem rasanten Aufstieg auf Amazon und zum Verkaufsschlager in der Preisklasse um 200 US-Dollar.
Bildquelle: Internet
Im Jahr 2023 erhielt Sharge die Zertifizierung als nationales High-Tech-Unternehmen, woraufhin das Team begann, seinen Blick auf eine noch fantasievollere Rennstrecke zu richten – KI-Hardware.
Am 19. Dezember 2024 brachten sie als erste in China die KI-Brille „Paipai Jing“ auf den Markt, deren Vorbestellungen innerhalb von 24 Stunden die 50.000er-Marke überschritten und sie direkt an die Spitze der Branche katapultierten.
Was Sharge jedoch wirklich den Sprung von einer „Werkzeugmarke“ zu einer „Technologiemarke“ vollziehen ließ, war die auf der CES 2025 vorgestellte internationale Untermarke Loomos und ihre KI-Brille.
Bildquelle: Internet
Derzeit, nur zwei Wochen nach dem Start des Crowdfundings für die Loomos KI-Brille auf Kickstarter, zeigt die Plattform, dass das Produkt bereits 1.626.600 US-Dollar an Crowdfunding-Geldern eingesammelt hat, und diese Zahl steigt weiter.
Quelle: Kickstarter
„Günstige Umstände“ des Marktumfelds
Der Durchbruch der Marke Sharge mag zufällig erscheinen, trifft aber in Wirklichkeit auf mehrere Trends, die sich überschneiden.
„Zeitliche Gunst“: 2025 wird von der Branche als das „Jahr Null der KI-Brillen“ angesehen. Prognosen von Drittanbieter-Plattformen zufolge werden bis 2035 weltweit 1,4 Milliarden KI-Brillen verkauft, mit einer erwarteten Marktdurchdringung von über 20 % bis 2030. Mit der Verbesserung der Chipeffizienz (wie dem Low-Power-Design des Unisoc W517), der Verbreitung von 5G-Netzen und sinkenden Kosten für Cloud-Rechenleistung werden die Hürden für die Massenproduktion von KI-Hardware beseitigt.
„Örtliche Gunst“: Laut Daten Dritter erholten sich die weltweiten Smartphone-Auslieferungen im Jahr 2024 nach zwei Jahren des Rückgangs, aber für die führenden Unternehmen bleiben die Herausforderungen groß. In dieser Zeit zog die Erzählung von KI-Brillen als „nächste interaktive Endgeräte“ erhebliche Investitionen an.
Globaler Smartphone-Prognosebericht Quelle: IDC
Von digitalem E-Commerce zu mehrfacher Durchdringung in sozialen Medien
Natürlich ist das Marktumfeld nur ein Aspekt. Damit eine Marke im Ausland die Herzen der breiten Öffentlichkeit erreicht, ist eine präzise Positionierung unerlässlich.
Der erste Schritt der Marke Sharge bestand darin, den Blick auf die wichtigsten globalen E-Commerce-Plattformen zu richten. Diese Plattformen boten ihnen mit ihrer breiten Nutzerbasis und effizienten Logistiksystemen ein schnelles Fenster zum Markteintritt.
Auf Amazon tragen viele Produkte der Marke Sharge das Prime-Mitglieds-Label, was der Marke mehr Sichtbarkeit verschafft und es ermöglicht, durch gezielte Werbung die Zielkunden zu erreichen.
Quelle: Amazon
Neben den E-Commerce-Plattformen wurde auch das Marketing auf Social-Media-Plattformen zu einer wichtigen Strategie für den internationalen Markteintritt von Sharge.
Im Kurzvideo-Ökosystem von TikTok konzentrieren sich die Inhalte des Sharge-Kontos hauptsächlich auf die schnelle Präsentation von Produkteigenschaften.
Zum Beispiel zeigt ein 17-sekündiges Video, das auf dem TikTok-Konto der Marke @sharge_us veröffentlicht wurde, die Struktur einer transparenten Powerbank, vertieft den Erinnerungswert und zog viele Nutzer zum Anschauen und Kommentieren an. Die Aufrufe dieses Videos haben bereits 1,2 Millionen erreicht.
Quelle: TikTok
Für die in diesem Jahr neu gegründete Untermarke Loomos hat das Team ebenfalls einen TikTok-Account eingerichtet. Der Account ist noch neu, und die Gesamtdaten müssen noch verbessert werden, aber es ist absehbar, dass diese Marke zunehmend die Aufmerksamkeit von Überseeverbrauchern auf sich ziehen wird.
Quelle: TikTok
Neben der Betreuung des Hauptkontos arbeiten sie auch mit TikTok-Influencern zusammen, um die Produkte zu bewerben.
Laut Daten von Drittanbieter-Plattformen hat die Marke etwa 1.700 assoziierte Influencer, hauptsächlich aus dem mittleren Bereich, von denen die meisten zum Markenimage passen (Elektronik-Kategorie). Durch die professionellen Inhalte der Influencer wird der Marke ein
beträchtlicher Traffic beschert.
Quelle: echotik
Zusammenfassung
Rückblickend auf den Weg der Marke Sharge auf den internationalen Markt, vom „Cyberpunk“-Powerbank zur KI-Brille, scheint es oberflächlich eine Produktaufwertung zu sein, in Wirklichkeit ist es ein Paradigmenwechsel von „Made in China“ zu „Created in China“.
Aus ihren Erfahrungen lässt sich ableiten, dass der internationale Markteintritt einer Marke nicht nur ein einfacher „Hinausgehen“-Prozess ist, sondern eine Strategie, die ein tiefes Verständnis des Marktes und der Verbraucherbedürfnisse erfordert.
In Zukunft hoffen wir, dass noch mehr Marken aus unserem Land in diesen blauen Ozean eintauchen und „Made In China“ weitertragen!



