Auf TikTok ist der Einfluss von KOLs und Creatorn nicht zu unterschätzen.
Sie können nicht nur schnell große Aufmerksamkeit erregen, sondern auch durch authentische Inhalte Vertrauen bei ihren Followern aufbauen.
Viele Marken tappen jedoch bei Kooperationen in Fallen: Entweder sie wählen die falschen Personen aus, oder der Inhalt wirkt zu aufgesetzt. Das Ergebnis: Geld ausgegeben, aber die gewünschte Wirkung bleibt aus.
Heute spricht Tuke mit euch darüber, wie man durch TikTok-Kooperationen mit KOLs und Creatorn die Markenbekanntheit wirklich schnell steigern kann.
Quelle: Internet
1. Wähle Creator nicht nach Followerzahl, sondern nach Passgenauigkeit
Viele Marken starren sofort auf die Followerzahl der Creator und denken, je mehr, desto besser. Aber eigentlich ist die Followerzahl nur eine Zahl. Worauf es wirklich ankommt, ist, ob die Follower des Creators deine Zielgruppe sind.
· Nischenpriorität: Wenn deine Marke aus dem Beauty-Bereich kommt, suche Beauty-Creator; bei einer Sportmarke, suche Fitness-Blogger. Die Follower von Nischen-Creatorn sind präziser und die Conversion-Rate ist höher.
· Achte auf Interaktion, nicht auf Followerzahl: Ein Creator mit 100.000 Followern, aber tausenden Interaktionen pro Video, ist wertvoller als einer mit einer Million Followern und kaum Interaktion. Eine hohe Interaktionsrate zeigt, dass die Follower dem Creator mehr vertrauen.
· Der Content-Stil muss passen: Passt der Content-Stil des Creators zur Markenidentität? Wenn deine Marke beispielsweise hochpreisig ist, suche keine Comedy-Creator, sonst wirkt es für die Nutzer unharmonisch.
Fallbeispiel: Bumbles emotionale Marketingstrategie
Bumble ist eine Dating-App mit der Zielgruppe junge Frauen. Sie kooperierten mit Lifestyle-Bloggerinnen und emotionalen Creatorn, die ihre echten Geschichten und Erfahrungen mit Bumble teilten. Diese Inhalte waren nicht nur authentisch und glaubwürdig, sondern erreichten auch präzise die Zielgruppe und steigerten erfolgreich die Markenbekanntheit und Sympathie.
Quelle: TikTok
2. Inhalte müssen authentisch sein, vermeide "Hard Selling"
Junge Menschen haben immer weniger Toleranz für offensichtliche Werbung. Wenn der Inhalt eines Creators zu sehr nach Anzeige aussieht, können die Follower schnell abgeschreckt werden. Daher sollten Marken lernen, Werbung in den Inhalt zu integrieren, sodass die Nutzer sie natürlich aufnehmen.
· Gib Creatorn kreative Freiheit: Creator wissen besser als die Marke, was ihren Followern gefällt. Anstatt ein starres Skript vorzugeben, lass sie basierend auf den Kerninformationen der Marke frei gestalten.
· Hebe Nutzungsszenarien hervor: Lass Creator das Produkt in alltäglichen Situationen zeigen, z. B. Beauty-Creator in Make-up-Tutorials oder Fitness-Blogger in Trainingsvideos mit Sportausrüstung.
· Erzähle echte Geschichten: Nutzer werden leichter von echten Geschichten berührt. Zum Beispiel, wenn Creator ihre echten Erfahrungen nach der Nutzung teilen oder Vorher-Nachher-Vergleiche zeigen.
Fallbeispiel: L'Oréal Paris Produkteinführung
Bei der Einführung neuer Hautpflegeprodukte lud L'Oréal Paris mehrere Beauty-Creator zu Tests ein. Die Creator zeigten in Kurzvideos die Anwendung und Wirkung der Produkte und teilten ihre eigenen Hautpflegeerfahrungen. Diese authentischen Inhalte zogen nicht nur große Aufmerksamkeit auf sich, sondern steigerten direkt den Produktabsatz.
Quelle: TikTok
3. Interaktion ist entscheidend, keine "Einmal-Kooperationen"
Viele Marken arbeiten nur einmal mit Creatorn zusammen: Ein Video drehen, veröffentlichen, und dann ist Schluss. Aber eigentlich maximiert kontinuierliche Interaktion und Zusammenarbeit die Markenpräsenz.
· Langfristige Partnerschaften für Vertrauensaufbau: Statt viele Creator auf einmal zu engagieren, ist es besser, langfristige Beziehungen mit wenigen aufzubauen. So werden die Follower des Creators die Marke allmählich kennenlernen und das Vertrauen wächst.
· Nimm an Challenges oder Themen teil: Durch das Initiieren von Challenges oder Themen können Creator und Nutzer zur Teilnahme ermutigt werden. Eine Marke kann z. B. eine produktbezogene Challenge starten, bei der Creator den Anfang machen, um mehr Nutzer anzuziehen.
· Live-Shopping: Live-Streaming ist eine sehr effektive Interaktionsmethode auf TikTok. Lade Creator ein, Produkte im Livestream vorzustellen und Nutzerfragen in Echtzeit zu beantworten, um die Conversion-Rate deutlich zu erhöhen.
Fallbeispiel: Duolingos humorvolles Marketing
Duolingo kooperierte mit humorvollen Creatorn, um Sprachenlernen auf eine lockere und lustige Weise zu bewerben. Die Creator zeigten in kreativen Videos den Spaß am Sprachenlernen und starteten sogar lustige Challenges wie "Essen auf Fremdsprache bestellen". Diese interaktiven Inhalte zogen nicht nur viele Nutzer an, sondern verjüngten auch das Markenimage.
Quelle: TikTok
Fazit: Der Kern der KOL-Zusammenarbeit ist "Authentizität" und "Präzision"
Auf TikTok ist die KOL-Zusammenarbeit keine einfache Werbeschaltung, sondern durch eine tiefe Partnerschaft mit Creatorn, um Markeninhalte authentischer und natürlicher an die Nutzer zu bringen.
Wähle die richtigen Creator, erstelle den richtigen Content und interagiere kontinuierlich, um die Markenbekanntheit wirklich schnell zu steigern.



