Damenbekleidung auf Tuke verkaufen, mühsam Videos drehen und Livestreams starten, aber trotzdem schaut niemand zu und es gibt keine Konversionen?

Keine Sorge, das Problem liegt vielleicht nicht an deinem mangelnden Einsatz, sondern daran, dass du von Anfang an in eine Falle getappt bist.

Tatsächlich ist Tuke längst nicht mehr das Traffic-Paradies, in dem man einfach posten kann und viral geht. Mit immer mehr Marken auf der Plattform entwickeln sich die Spielregeln rasant weiter.

Die Damenbekleidungsmarken, die wirklich erfolgreich sind, haben Tuke längst zu einem „systematischen Projekt“ gemacht.

Sie verlassen sich nicht auf Glück oder auf virale Hits, sondern gehen strategisch vor – von der Account-Positionierung über Content-Strategien bis hin zum regionalen Betrieb.

Heute schauen wir uns anhand von drei Benchmark-Fällen von Damenbekleidungsmarken an, was sie richtig gemacht haben.

 

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CRZ YOGA:

Mit echten Erfahrungen die Entscheidungsbarrieren der Nutzer überwinden

Die Yogabekleidungsmarke aus Guangzhou,CRZ YOGA, jagt auf Tuke nicht blind Followerzahlen, sondern legt den Fokus auf die Vielfalt und Authentizität der Produktpräsentation.

Der offizielle Account@crzyoga hat nur 37.300 Follower, aber jedes Video zeigt verschiedene Farben und Trageweisen eines Modells. Die Nutzer können direkt sehen, wie ein Yogakleidungsstück in unterschiedlichen Szenarien kombiniert wird, ohne hin und her springen zu müssen.

 

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Der entscheidende Schritt ist:CRZ YOGA verlässt sich nicht nur auf den offiziellen Account, sondern arbeitet aktiv mit Mid- und Longtail-Influencern zusammen.

Zum Beispiel die Influencerin@_withsarah mit 155.400 Followern: Ein Video, in dem sie die Kleidung trägt, hat fast 90.000 Aufrufe, und im Kommentarbereich fragen viele Nutzer: „Was ist der Unterschied zwischen High Waist und Ultra High Waist?“ „Wo kann man das kaufen?“

Was zeigt das?

Auf Tuke wollen die Nutzer keine Werbung, sondern echte Referenzen.

CRZ YOGA betont nicht einfach nur die eigene Professionalität, sondern integriert das Produkt durch die Alltags-Outfits der Influencer in das echte Leben. Diese sanfte Art des Empfehlens durch Influencer durchbricht viel leichter die psychologischen Barrieren der Nutzer.

 

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Halara:

Kein Einzelaccount, sondern Aufbau einer Content-Matrix

Wenn du immer noch mit einem offiziellen Account verzweifelt Content produzierst, bist du wirklich out.

Die Sport- und FreizeitbekleidungsmarkeHalara zeichnet sich auf Tuke besonders durch den Betrieb einer Account-Matrix aus.

 

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Statistiken zufolgehat Halara mindestens 20 verschiedene Tuke-Accounts, jeder mit klarer Positionierung und eigenem Content-Stil:

Einige Accounts konzentrieren sich auf sanfte Promotion, sammeln echtes Feedback der Nutzer und schaffen ein Community-Gefühl;

Andere Accounts setzen auf harte Promotion, zeigen direkt Produktdetails, Rabattinformationen und Livestream-Ausschnitte, um sofortige Konversionen zu fördern.

Beispielsweise der Account@halara.workleisure.live, der speziell Livestream-Ausschnitte postet: In den letzten 30 Tagen hatte der Livestream 824.400 Zuschauer und einen Umsatz von 334.700 US-Dollar.

 

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Was steckt dahinter?

Halara produziert nicht einfach Content, sondern baut ein Traffic-Netzwerk auf. Mit der Account-Matrix wird Tuke zu einem Supermarkt, in dem jederzeit ein Kauf ausgelöst werden kann.

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Urbanic:

Kein globaler Einheitsaccount, sondern länderspezifische Strategien

Viele Verkäufer denken bei Tuke daran, mit einem Account die ganze Welt abzudecken. Das Ergebnis: Der Content ist belanglos und spricht niemanden wirklich an.

Die Fast-Fashion-Marke aus Hangzhou,Urbanic, setzt von Anfang an auf eine regionale, differenzierte Strategie.

In Brasilien setzt der Account@urbanic_brasil auf einen gesunden, eleganten Stil und hat 865.600 Follower;

In Mexiko setzt der Account@urbanic_mx auf einen avantgardistischen, modischen Stil und hat 171.900 Follower.

Content-Stil, Produktauswahl und sogar die Ausstrahlung der Models werden nach den lokalen Vorlieben und Schmerzpunkten gestaltet.

 

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Noch cleverer ist:Urbanic arbeitet in jedem Markt mit lokalen Influencern zusammen.

Zum Beispiel die brasilianische Influencerin@sthe_viick: Ein Outfit-Video von ihr hat über eine Million Aufrufe, und im Kommentarbereich fragen die Nutzer ständig „Wo kann man die Kleidung kaufen?“

Was zeigt das?

Auf Tuke bedeutet Lokalisierung nicht Übersetzung, sondern Resonanz. Nur wenn die Nutzer das Gefühl haben „Diese Marke versteht mich“, sind sie bereit zu kaufen.

 

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Fazit:

Warum schaffst du es nicht? Vielleicht hast du diese3 Schritte falsch gemacht

Wenn wir auf diese drei Marken zurückblicken, ist ihr Erfolg auf Tuke kein Zufall:

CRZ YOGA setzt auf vertrauenswürdigen Content und überzeugt mit echten Erfahrungen; Halara baut ein Traffic-System und durchdringt den Markt mit einer Matrix; Urbanic betreibt regionale Vertiefung und schafft emotionale Bindung durch lokale Inhalte.

Viele Verkäufer machen es jedoch genau andersherum:

Der Account hat keine klare Positionierung, der Content wirkt wie Selbstgespräche; man jagt blind Followerzahlen, ignoriert aber, ob der Content Vertrauen schafft; man träumt davon, mit einem Account weltweit erfolgreich zu sein, aber durchdringt keinen einzigen Markt wirklich.

Für Verkäufer, die ihre Situation ändern wollen, lohnt es sich, sich an einem dieser drei Marken zu orientieren und mit kleinen Schritten und Tests zu beginnen:

Entweder du lernst vonCRZ YOGA und produzierst authentischen Content, oder du baust wie Halara eine Account-Matrix auf, oder du fokussierst dich wie Urbanic auf regionale Märkte.

Merke dir:Nur mit einer klaren Strategie findest du auf Tuke wirklich deinen eigenen Zugang zu Traffic.