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Kürzlich hat Tuke Shop eine wichtige Anpassung der Logistikrichtlinien für den US-Markt veröffentlicht: Ab dem 27. Oktober wird die Plattform den Verkäufern die Nutzung des United States Postal Service (USPS) für Eigenversand vollständig untersagen.

Laut den neuen Vorschriften können Verkäufer, die das Eigenversandmodell wählen, Bestellungen nur über Drittanbieter wie UPS, FedEx, DHL usw. ausliefern, während USPS-Trackingnummern nicht mehr vom System der Plattform verifiziert werden können.

 

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Es ist bemerkenswert, dass diese Anpassung nicht die vollständige Nutzung von USPS verbietet, sondern das Eigenversandmodell streng einschränkt.

Wenn Verkäufer über das offizielle, mit Tuke Shop kooperierende Auslandswarenlager (wie Fulfillment by Tuke, kurz FBT) versenden und das Lager bereits an das Tuke Shop-System angeschlossen ist und USPS-Labels generieren kann, die von der Plattform anerkannt werden, kann USPS weiterhin genutzt werden.

Für Verkäufer oder Auslandswarenlager, die auf eigene USPS-Konten angewiesen sind, wird der bisherige Logistikkanal durch die neuen Vorschriften jedoch direkt unterbrochen.

Die Einführung dieser Richtlinie kommt nicht völlig überraschend. Bereits im September hatte Tuke Shop gemeinsam mit USPS eine groß angelegte Überprüfung von „unbezahlten Porto-Bestellungen“ und „falschen Versandetiketten“ durchgeführt, woraufhin es bei einigen grenzüberschreitenden Sendungen zu Lieferverzögerungen kam.

Mit dieser Anpassung möchte die Plattform offensichtlich das Logistiksystem weiter standardisieren, die durch Eigenversand verursachten Erfüllungsprobleme reduzieren und so das Einkaufserlebnis der Verbraucher verbessern.

 

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Auswirkungen auf die Verkäufer: Kosten-, Effizienz- und Compliance-Herausforderungen

Für kleine und mittlere Verkäufer, die auf USPS-Eigenversand angewiesen sind, stellt diese neue Regelung zweifellos eine erhebliche Herausforderung dar.

1. Logistikkosten könnten steigen

USPS ist in den USA für seine günstigen Preise bekannt, insbesondere für kleine und leichte Pakete, deren Versandkosten oft niedriger sind als bei UPS, FedEx und anderen kommerziellen Kurierdiensten.

Nach Inkrafttreten der neuen Regelung könnten Verkäufer, die auf andere Logistikdienstleister umsteigen, mit höheren Transportkosten konfrontiert werden, was sich auf die gesamte Gewinnspanne auswirkt.

 

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2. Geringere Versandflexibilität

Viele kleine und mittlere Verkäufer wählen USPS-Eigenversand, weil es eine große Abdeckung und bequeme Abholung bietet, besonders für Händler ohne Auslandswarenlager.

Wenn USPS nun nicht mehr genutzt werden kann, müssen einige Verkäufer ihre Lagerstrategie anpassen und sind möglicherweise gezwungen, auf die offizielle Logistik von Tuke Shop oder auf Drittanbieter umzusteigen, was die Komplexität des Betriebs erhöht.

3. Erhöhter Druck auf die Erfüllungszeit

USPS ist zwar günstig, aber die Lieferzeiten sind vergleichsweise langsam, besonders in der Hochsaison kommt es häufig zu Verzögerungen. Die aktuelle Anpassung der Plattform zwingt die Verkäufer gewissermaßen dazu, effizientere Logistiklösungen wie die offizielle Logistik oder kommerzielle Kurierdienste zu wählen.

Für Verkäufer von Produkten mit niedrigem Warenwert könnte diese Änderung jedoch zu einem Dilemma zwischen Preis und Lieferzeit führen.

 

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Wie sollten Verkäufer reagieren? Anpassung der Strategie ist entscheidend

Angesichts der neuen Vorschriften müssen Verkäufer ihre Logistikstrategie schnell anpassen, um sicherzustellen, dass das Geschäft nicht beeinträchtigt wird. Hier sind einige mögliche Lösungsansätze:

1. Umstieg auf die offizielle Logistik der Plattform (FBT)

Tuke Shop fördert aktiv seine offiziellen Logistikdienste (wie Fulfillment by Tuke) und ermutigt Verkäufer, diese zu nutzen. Das Modell ähnelt dem Amazon FBA: Die Plattform übernimmt Lagerung, Verpackung und Versand, was die Effizienz der Erfüllung steigert und den Logistikmanagementdruck für Verkäufer reduziert.

Verkäufer müssen jedoch sicherstellen, dass die Lagerbestandsdaten korrekt sind und die Informationen rechtzeitig über das Seller Center oder ein bestimmtes ERP-System synchronisiert werden.

 

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2. Auswahl konformer Drittanbieter-Logistikdienstleister

Wenn Verkäufer weiterhin das Eigenversandmodell nutzen möchten, können sie bevorzugt UPS Mail Innovations, DHL eCommerce oder FedEx SmartPost wählen, die den Anforderungen der Plattform entsprechen.

Obwohl die Kosten etwas höher als bei USPS sein können, bieten diese Dienstleister in der Regel stabilere Lieferzeiten und ein besseres Tracking-Erlebnis.

3. Optimierung des Auslandswarenlager-Netzwerks

Größere grenzüberschreitende Verkäufer können mit Auslandswarenlagern zusammenarbeiten, die bereits an das Tuke Shop-System angeschlossen sind, und weiterhin USPS-Labels über die Plattform nutzen.

Gleichzeitig kann auch ein Multi-Lager-Bestandsmodell erforscht werden, um das Risiko von Änderungen eines einzelnen Logistikkanals zu minimieren.

 

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Fazit

Die Einschränkung des USPS-Eigenversands durch Tuke Shop ist sowohl eine Herausforderung als auch eine Chance.

In Zukunft, mit der weiteren Expansion von Tuke Shop im E-Commerce-Bereich, wird die Optimierung von Logistik und Lieferkette zu einem wichtigen Teil der Kernkompetenz der Plattform.

Wer sich als Verkäufer schnell an die Veränderungen anpasst und die Plattformrichtlinien aktiv umsetzt, kann in dieser Phase einen Vorsprung gewinnen und sich einen größeren Marktanteil sichern.