Dieses Dokument ist der von East-West Interaction veröffentlichte Bericht „Spiel der Veränderungen: Studie zu Beschaffungsentscheidungen von Überseeunternehmen gegenüber chinesischen Lieferanten“. Er untersucht hauptsächlich die Bedürfnisse und Prioritäten von US-Unternehmen bei der Lieferantenauswahl sowie die Leistung und Herausforderungen chinesischer Lieferanten in diesem Kontext.

1. Hintergrund und Ziel der Studie: Derzeit stehen chinesische Unternehmen, die ins Ausland gehen, vor Unsicherheiten und Kostendruck, während Überseekäufer ebenfalls nach Stabilität suchen. Stabile Kooperationsbeziehungen sind von entscheidender Bedeutung. Dieser Bericht zielt darauf ab, die tiefgreifenden Bedürfnisse und Prioritäten von US-Unternehmen bei der Lieferantenauswahl zu untersuchen.

2. Methodik und Stichprobe der Studie: Befragt wurden Manager auf Direktorenebene und höher in US-Unternehmen, die verschiedene Branchen, Größen und Regionen abdecken. Ein Teil der Befragten nahm an Einzelinterviews teil. Obwohl die Rücklaufquote niedriger als erwartet war, liefert die gewichtete Stichprobe aussagekräftige Erkenntnisse.

3. Ergebnisse der Studie

- Kooperationserfahrung: Mehr als die Hälfte der Befragten hat bereits mit chinesischen Lieferanten zusammengearbeitet oder erwägt eine Zusammenarbeit. Ein Teil der Unternehmen, die nicht kooperieren, ist durch Branchenvorschriften eingeschränkt. Die von kooperierenden Unternehmen beschafften Produktkategorien sind vielfältig, wobei Sonstiges 22 % und elektronische Komponenten 12 % ausmachen.

- Methoden zur Lieferantensuche: US-Unternehmen kombinieren Online- und traditionelle Methoden zur Lieferantensuche. Sie führen zunächst Online-Recherchen und -Filterungen durch und besuchen dann Messen für Vor-Ort-Inspektionen. Kundenempfehlungen und technische Berichte werden geschätzt, und klare Produktbeschreibungen sind wichtig, um Käufer anzuziehen.

- Ansichten über chinesische Lieferanten: Unternehmen, die bereits zusammengearbeitet haben, geben überwiegend positive Bewertungen ab und erkennen die Produktinnovation, Preiswettbewerbsfähigkeit und Qualitätsverbesserung an. Logistikoptionen sind jedoch ein Schmerzpunkt, und die Aufmerksamkeit für bestimmte ESG-Indikatoren ist relativ hoch. Die Kooperationsbeziehungen sind meist stabil und langlebig.

- Auswirkungen der US-Wahlen: Die Befragten sind besorgt über die Unsicherheit der Zollpolitik und verhalten sich „abwartend“. Zölle beeinflussen Kosten und Preisgestaltung, die Bereitschaft der Unternehmen, Lieferanten zu wechseln, ist begrenzt, und die Bedeutung von Lieferkettenstabilität und Vertrauen wird betont.

4. Empfehlungen und Schlussfolgerungen: Chinesische Lieferanten sollten die Beziehungen zu bestehenden Kunden vertiefen und neue Märkte wie die EU und Mittel- und Südamerika erschließen. US-Unternehmen stehen vor komplexen Herausforderungen in ihrer Abhängigkeit von chinesischen Lieferanten, und die allgemeine Haltung ist vorsichtig und pragmatisch.

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