Der südostasiatische Markt ist in den letzten Jahren zu einer beliebten Wahl für Unternehmen geworden, die ins Ausland expandieren möchten, und Indonesien zieht mit seinen einzigartigen Vorteilen besonders viele Investoren an. Für Unternehmen, die in Indonesien Fuß fassen wollen, ist es entscheidend, das lokale Investitionsumfeld, politische Vorteile und potenzielle Risiken zu verstehen.
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Marktpotenzial und Investitionsattraktivität Indonesiens
Laut dem von Hongxin International veröffentlichten „2025 Indonesien Leitfaden“ ist Indonesien als größte Volkswirtschaft Südostasiens mit 270 Millionen Einwohnern ein riesiger Konsummarkt, der Unternehmen große Entwicklungsmöglichkeiten bietet.
Hier sind nicht nur die Arbeitskosten niedrig, sondern es gibt auch reiche natürliche Ressourcen – von Palmöl und Kautschuk bis zu Nickelminen und Erdgas. Diese Ressourcen bilden eine solide Grundlage für die Industrie- und Energiesektoren.
Darüber hinaus hat die indonesische Regierung in den letzten Jahren die Politik für ausländische Investitionen kontinuierlich optimiert und die Genehmigungsverfahren vereinfacht, wodurch die Eintrittsbarrieren für Unternehmen weiter gesenkt wurden.
Geografisch kontrolliert Indonesien wichtige Seewege wie die Straße von Malakka und ist ein Knotenpunkt zwischen Asien und Ozeanien.
Für Unternehmen, die auf internationalen Handel angewiesen sind, ist dies zweifellos die ideale Wahl für eine regionale Expansion. Mit der Förderung des „Industrie 4.0“-Plans verbessert Indonesien schrittweise seine Infrastruktur und das industrielle Niveau, was großes Wachstumspotenzial für die Zukunft verspricht.

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Schlüsselindustrien und Investitionsmöglichkeiten
Die Industrie Indonesiens ist vielfältig, und die Entwicklung von Mineralressourcen ist ein Schwerpunkt für ausländische Investoren, insbesondere Nickel und Kohle. Die Regierung lenkt ausländische Investitionen durch politische Maßnahmen in nachgelagerte Verarbeitungsbereiche wie Schmelzen und Batterieproduktion.
Im verarbeitenden Gewerbe verfügen die Textil-, Elektronik- und Automobilindustrie bereits über eine gewisse Basis, doch das technische Niveau und die Kapazität können noch verbessert werden, was Unternehmen mit fortschrittlicher Technologie Kooperationsmöglichkeiten bietet.
Der Tourismus ist ebenfalls eine der Säulenindustrien Indonesiens,2023 stieg die Zahl der ausländischen Touristen im Vergleich zum Vorjahr um fast das Doppelte, was zu einem Boom in den Bereichen Hotels, Gastronomie und Freizeit führte.
Darüber hinaus entwickelt sich die digitale Wirtschaft in Indonesien rasant, und die Nachfrage in Bereichen wie E-Commerce, Fintech und Logistik ist groß – ideal für Unternehmen mit leichtem Geschäftsmodell, um schnell einzusteigen.

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Politische Vorteile und Sonderwirtschaftszonen
Um ausländische Investitionen anzuziehen, hat Indonesien mehrere Sonderwirtschaftszonen und Industrieparks eingerichtet und bietet Steuererleichterungen sowie Vorteile bei der Landnutzung.
Zum Beispiel können Unternehmen in den Sonderwirtschaftszonen auf Batam und Bintanvon einer fünf- bis zehnjährigen Steuerbefreiung profitieren, und für importierte Ausrüstung und Rohstoffe werden die Zölle reduziert.
Diese Gebiete liegen in unmittelbarer Nähe zu Singapur, sodass Unternehmen die Vorteile von Singapurs Finanz- und Logistiksektor voll ausschöpfen und gleichzeitig die Betriebskosten senken können.
Was die Steuern betrifft, beträgt der Körperschaftsteuersatz in Indonesien22%, aber für kleine und mittlere Unternehmen gibt es zusätzliche Vergünstigungen.
Bemerkenswert ist, dass, wenn Unternehmen Dividenden erneut in Indonesien investieren, die Einkommensteuer auf0% gesenkt werden kann – diese Politik fördert langfristige ausländische Investitionen.
Außerdem plant die Regierung die Einführung einer CO2-Steuer, die sich auf stark umweltbelastende Branchen konzentriert. Umweltfreundliche Unternehmen könnten dadurch zusätzliche Unterstützung erhalten.

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Herausforderungen und Handlungsempfehlungen
Trotz zahlreicher Chancen gibt es auf dem indonesischen Markt auch einige Herausforderungen. So dürfen ausländische Investoren laut Landpolitik kein Land direkt besitzen, sondern können nur zeitlich begrenzte Rechte wie Bau- oder Nutzungsrechte erwerben. Unternehmen müssen daher vor der Investition eine langfristige Planung vornehmen.
Obwohl der Arbeitsmarkt groß ist, sind die Qualifikationen der Arbeitskräfte unterschiedlich, und die Beschäftigung ausländischer Mitarbeiter ist streng geregelt. Unternehmen sollten daher frühzeitig in die Ausbildung lokaler Talente investieren.
Hinzu kommt, dass das indonesische Rechtssystem sehr komplex ist und die Standards in verschiedenen Regionen unterschiedlich sein können. Es wird daher empfohlen, vor dem Markteintritt professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen, um einen regelkonformen Betrieb sicherzustellen.

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Schlusswort
Indonesien ist als Kernmarkt Südostasiens sowohl durch sein attraktives Wachstumspotenzial als auch durch seine besonderen betrieblichen Herausforderungen gekennzeichnet.
Für Tuke-Unternehmen ist es entscheidend, den richtigen Brancheneinstieg zu finden, politische Vorteile voll auszuschöpfen und gleichzeitig eine lokale Strategie zu verfolgen.
Ob Ressourcenentwicklung, industrielle Modernisierung oder digitale Dienstleistungen – Indonesien bietet zahlreiche Möglichkeiten.
Mit frühzeitiger Planung und einer soliden Umsetzung kann auf diesem fruchtbaren Boden langfristiger Erfolg erzielt werden.
