Im heutigen Zeitalter von Kurzvideos und sozialen Medien steigt die Marktnachfrage nach Fotoausrüstung und Zubehörprodukten rasant. Insbesondere der Markt für Aufhelllichter: Laut Statista-Daten wird der weltweite Markt für Leuchten im Jahr 2024 voraussichtlich Einnahmen von 83,94 Milliarden US-Dollar erzielen und in den kommenden Jahren weiterhin stetig wachsen.
In diesem globalen Leuchtenmarkt gibt es eine Nischenmarke für Leuchten, die mit Crowdfunding begann. Dank entschlossener Geschäftsstrategien und herausragender Marketingfähigkeiten überwand sie Schritt für Schritt alle Hindernisse und hob sich im wettbewerbsintensiven Markt hervor.
Es handelt sich um die DTC-Marke「Lume Cube」, die sich auf den Bereich Aufhelllichter spezialisiert hat.
Frühe Gründung und Crowdfunding-Erfolg
Im Zeitalter der vernetzten Informationen erkannte der Gründer von Lume Cube scharfsinnig eine Nachfragelücke: den enormen Bedarf an Zubehör für Smartphones, Kameras und andere Fotografiegeräte.
Im Jahr 2014 brachten sie ein Aufhelllicht für iPhone- und GoPro-Nutzer auf den Markt und entschieden sich für eine Crowdfunding-Kampagne auf Kickstarter.
Innerhalb eines Monats sammelten sie erfolgreich 229.000 US-Dollar ein, übertrafen damit ihr ursprüngliches Ziel deutlich und erhielten Tausende von Vorbestellungen. Dies verschaffte ihrem Start-up nicht nur die notwendige finanzielle Unterstützung, sondern half ihnen auch, sich schnell am Markt zu etablieren.
Der Erfolg des Crowdfundings war jedoch nur der Beginn der Reise von Lume Cube. Wie viele Start-ups stand Lume Cube in den ersten Jahren vor großen Herausforderungen.
Um die Bestellungen so schnell wie möglich auszuliefern, arbeitete das Team 90 Stunden pro Woche – und das über ein Jahr lang. Ein größeres Problem war jedoch, dass das Unternehmen aufgrund des traditionellen Multi-Channel-Vertriebsmodells Zahlungsziele von oft ein bis zwei Monaten oder sogar einem Quartal hatte, was zu enormem Cashflow-Druck führte.
In der schwierigsten Zeit musste das Unternehmen sogar Messestände unter Wert verkaufen, um die Gehälter der Mitarbeiter zu zahlen, und stand kurz vor der Insolvenz.
Umstellung auf DTC-Modell und Aufschwung während der Pandemie
Angesichts der Cashflow-Krise entschied sich Lume Cube entschlossen für die Umstellung auf ein DTC-Modell (Direct-to-Consumer) und investierte stark in Werbung auf Facebook und Instagram, um Traffic auf die eigene Marken-Website zu lenken.
Dennoch war der Anfang der Umstellung schwierig: Das neue Produkt „Videokonferenzlicht“ fand am Markt wenig Anklang; innerhalb eines Jahres wurden nur 7 % des Lagerbestands verkauft. Gleichzeitig schrumpfte der Markt für Outdoor-Aufhelllichter aufgrund der Pandemie, und Lume Cube stand erneut vor einer Krise.
Die Pandemie brachte jedoch auch neue Chancen. Die weltweit steigende Nachfrage nach Homeoffice, Online-Unterricht und Live-Streaming veranlasste Lume Cube, die Strategie schnell anzupassen und das schwer verkäufliche Videokonferenzlicht erneut auf den Markt zu bringen. Dieser Schritt führte unerwartet zu einem explosionsartigen Umsatzanstieg.
Laut Statistik stiegen die Umsätze von Lume Cube im Jahr 2020 um über 400 %, und im Jahr 2021 erzielte die Marke einen Jahresumsatz von 16 Millionen US-Dollar, wobei 90 % der Bestellungen über die eigene Website kamen.
Lume Cube nutzte nicht nur die Marktchancen der Pandemie, sondern festigte seine Marktposition auch durch kontinuierliche Produktinnovationen und Markterweiterung.
Beispielsweise brachte Lume Cube das kabellose Ringlicht PRO auf den Markt, das für verschiedene Aufnahmeszenarien geeignet ist, über eine hohe Funktionalität und Kompatibilität sowie eine lange Akkulaufzeit verfügt und bei den Nutzern sehr beliebt ist. Darüber hinaus führte Lume Cube diverses Zubehör wie Live-Streaming-Stative, Schutzhüllen und Aufbewahrungstaschen ein und erhöhte den durchschnittlichen Bestellwert durch Bündelungsstrategien.
Markenmarketing und Nutzerinteraktion
Im Bereich Markenmarketing legt Lume Cube Wert darauf, das Markenimage über die eigene Website aufzubauen und durch Blogartikel Nutzer zu informieren und subtil zu bewerben.
Zum Beispiel werden im Blog detailliert die Verwendungsmöglichkeiten verschiedener Lichtzubehörteile erklärt und relevante Produktlinks eingefügt, um gezielte Nutzer anzuziehen. Zudem baut Lume Cube aktiv eine Online-Community auf, ermutigt Nutzer, ihre Erfahrungen zu teilen, und erzielt durch Affiliate-Marketing eine Win-Win-Situation mit den Nutzern.
Neben der eigenen Website ist Lume Cube auch auf sozialen Medien wie TikTok, Facebook, Instagram und YouTube präsent und setzt differenzierte Marketingstrategien je nach den Eigenschaften der jeweiligen Plattform ein.
Am Beispiel der Plattform TikTok: Da TikTok eine junge Nutzerbasis hat und unterhaltsame Videos die Aufmerksamkeit der Nutzer eher auf sich ziehen, veröffentlicht Lume Cube dort Videos mit Produkttests und Tutorials.
Zudem beteiligt sich Lume Cube an relevanten Trend-Herausforderungen auf TikTok zu Themen wie Fotografie und Aufnahmetechniken und arbeitet mit KOLs aus Nischenbereichen wie Fotografie-Enthusiasten und Reisebloggern zusammen, um gezielt Nutzer anzusprechen, die sich für Fotografie und Videos interessieren, und so die Markenbekanntheit und Sichtbarkeit zu erhöhen.
Quelle: TikTok
Auf Instagram setzt Lume Cube hingegen auf Bilder und Texte, indem es hochwertige Fotos, Videos und Bilder von Lume Cube-Aufhelllichtern in Gebrauchsszenarien veröffentlicht, um die Aufmerksamkeit der Nutzer zu erregen.
In diesen Beiträgen fügt es relevante Trend-Hashtags zu Themen wie Fotografie und Aufhellung hinzu, um die Reichweite der Inhalte zu erhöhen und Traffic für die Marke zu generieren.
Vom Crowdfunding-Start über die Umstellung auf das DTC-Modell bis hin zur Nutzung der pandemiebedingten Marktnachfrage gelang Lume Cube dank scharfsinniger Marktbeobachtung, kontinuierlicher Produktinnovation und flexibler Anpassungsfähigkeit der Aufstieg von der Insolvenzgefahr zu einem Jahresumsatz von mehreren Millionen US-Dollar.
Der Erfolgsweg von Lume Cube offenbart auch eine wichtige Geschäftswahrheit: Egal wie sich der Markt verändert, Unternehmen müssen stets einen scharfen Marktinstinkt bewahren, Strategien schnell anpassen und aktiv innovieren, um im harten Wettbewerb bestehen zu können.
Wir sind überzeugt, dass Marken wie Lume Cube mit der weiteren Entwicklung von Kurzvideos und sozialen Medien in Zukunft noch mehr Wachstumschancen erhalten und weitere Geschäftswunder schaffen werden.



