Der Black Friday 2024 ist bereits zu Ende gegangen, und der globale E-Commerce-Markt zeigt eine beispiellose Blüte. Die großen Plattformen haben mit einer Reihe von Werbeaktionen Hunderte Millionen Verbraucher angezogen, mehrere historische Rekorde gebrochen und sowohl das Transaktionsvolumen als auch die Gesamtzahlungen deutlich gesteigert. Dabei stach Spanien als viertgrößter B2C-E-Commerce-Markt Europas in diesem Zeitraum besonders hervor und etablierte sich erfolgreich als aufstrebende Kraft im globalen E-Commerce-Markt.
Globaler E-Commerce-Markt erreicht neue Höhen
Laut aktuellen Statistiken belief sich das Transaktionsvolumen der globalen E-Commerce-Plattformen während des diesjährigen Black Friday auf 465 Millionen Transaktionen, mit einem Gesamtzahlungsvolumen von 31 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von 12 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Wachstumsrate der grenzüberschreitenden Zahlungen ist mit einem Anstieg von 10 % ebenfalls nicht zu vernachlässigen. Das Rekordtransaktionsvolumen der E-Commerce-Plattformen war ein Highlight des diesjährigen Black Friday.
Während des Aktionszeitraums war die Transaktionsfrequenz der E-Commerce-Plattformen äußerst beeindruckend. Daten zeigen, dass in der Spitzenzeit des Aktionszeitraums bis zu 137.000 Transaktionen pro Minute abgewickelt wurden, was den bisherigen Verarbeitungsrekord der Plattformen brach. Anders als bei traditionellen Modellen wurde der Black-Friday-Aktionszeitraum 2024 verlängert, und die gesamten Werbeaktionen dauerten länger.
Quelle: stripe
Im Einzelnen: Die Black-Friday-Aktionen von Amazon in Nordamerika und Europa dauerten vom 21. November bis zum 2. Dezember, also ganze 12 Tage; Temu begann bereits am 20. Oktober mit den Vorbereitungen für den Black Friday, die bis zum 5. Dezember andauerten, also 47 Tage; TikTok Shop wählte den Zeitraum vom 14. November bis zum 2. Dezember, also ganze 19 Tage Aktionszeit.
Diese verlängerten Aktionszeiträume führten dazu, dass die Verbraucher mehr Zeit zum Nachdenken hatten. Mit der zunehmenden Reife des globalen Konsumverhaltens ist das Phänomen des "Impulskaufs" in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen. Immer mehr Verbraucher neigen zu rationalen Entscheidungen und kaufen nur die tatsächlich benötigten Waren. Dieser Trend zeigte sich beim Black Friday 2024 besonders deutlich.
Aufstieg des spanischen Marktes
Im globalen E-Commerce-Boom sticht der spanische Markt besonders hervor. Als viertgrößter B2C-E-Commerce-Markt Europas erlebte Spanien während des Black Friday 2024 einen rasanten Aufstieg und zog die Aufmerksamkeit und Investitionen vieler grenzüberschreitender Verkäufer auf sich. Laut Daten von Statista wird der spanische E-Commerce-Markt im Jahr 2024 voraussichtlich einen Umsatz von 35,5 Milliarden US-Dollar erzielen, mit einer E-Commerce-Nutzerdurchdringungsrate von 43 %; bis 2029 könnte der spanische E-Commerce-Markt 56,46 Milliarden US-Dollar erreichen, und die Durchdringungsrate würde auf 58 % steigen. Dieses Entwicklungspotenzial macht Spanien zu einem "neuen blauen Ozean" im globalen E-Commerce-Markt.
Quelle: Mordor Intelligence
Auch die Ausgaben der spanischen Verbraucher während des Black Friday stiegen deutlich. Im Jahr 2023 gaben spanische Verbraucher durchschnittlich 130 Euro aus, während diese Zahl für 2024 voraussichtlich 140 Euro übersteigen wird. Darüber hinaus werden die Ausgaben für Einkäufe und Freizeit in Spanien vom Black Friday bis Januar 2025 voraussichtlich 727 Euro erreichen, was die starke Kaufkraft der Verbraucher im E-Commerce-Bereich zeigt.
Diese Datenreihe zeigt, dass der spanische E-Commerce-Markt ein schnelles Wachstum und ein enormes Entwicklungspotenzial erlebt, was immer mehr Marken und Plattformen anzieht. Spanien zeigt nicht nur eine starke Wachstumsdynamik in der gesamten Marktgröße, sondern weist auch Besonderheiten im Verbraucherverhalten auf, die sich von anderen europäischen Ländern unterscheiden.
Soziale Plattformen fördern die Transformation des spanischen Marktes
Der Einfluss sozialer Medienplattformen nimmt weltweit weiter zu, und der spanische Markt bildet hier keine Ausnahme. In den letzten Jahren, mit der rasanten Entwicklung von Plattformen wie TikTok und Instagram, verlagert sich das Einkaufsverhalten der spanischen Verbraucher zunehmend ins Internet, insbesondere die Informationsbeschaffung über Produkte auf diesen Plattformen wird zum Trend.
TikTok Shop sticht dabei besonders hervor. Seine Werbeaktionen zogen eine große Anzahl spanischer Nutzer an. Das Kurzvideo-Format der Plattform und die präzisen Nutzerempfehlungsalgorithmen halfen Händlern, eine genauere Marktpositionierung zu erreichen. Dies öffnete für grenzüberschreitende Verkäufer die Tür zum spanischen Markt und bot mehr Möglichkeiten zur Interaktion mit Verbrauchern.
Zukunftsausblick
Mit der zunehmenden Reife des E-Commerce-Marktes wird Spanien als wichtiger E-Commerce-Markt in Südeuropa voraussichtlich auch in Zukunft ein starkes Wachstum beibehalten. Aus den aktuellen Trends geht hervor, dass die spanischen Verbraucher sowohl in Bezug auf Kaufkraft als auch Konsumgewohnheiten ein erhebliches Potenzial zeigen, was die Aufmerksamkeit immer mehr internationaler Marken und E-Commerce-Plattformen auf sich zieht.
Für grenzüberschreitende E-Commerce-Verkäufer ist das Potenzial des spanischen Marktes enorm, aber es erfordert auch eine präzise Marktpositionierung basierend auf den lokalen Konsumgewohnheiten und kulturellen Besonderheiten. Neben traditionellen E-Commerce-Plattformen wie Amazon werden auch soziale Plattformen zu einem unverzichtbaren Schlachtfeld für Händler, um ihren Markt zu erweitern. Mit der zunehmenden Konkurrenz im E-Commerce können Händler nur durch die volle Nutzung des Traffic-Vorteils, den soziale Medien bieten, im spanischen Markt Fuß fassen.



