Kürzlich hat die Amazon-Plattform ein Update erhalten, das das Werbe-Ökosystem grundlegend verändern könnte– die Produktförderung (SP-Werbung) unterstützt nun offiziell die Videowiedergabefunktion.
Diese Veränderung bietet Verkäufern nicht nur vielfältigere Marketing-Tools, sondern signalisiert auch, dass der Kampf um Plattform-Traffic in eine neue, visuelle Phase eintritt.
Für Tuke-Verkäufer, die auf den internen Traffic von Amazon angewiesen sind, wird es künftig entscheidend sein, die Regeln schnell zu verstehen und die Vorteile zu nutzen.

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Videoanzeigen: Von statischer Präsentation zu dynamischer Wirkung
Mit diesem Update können Verkäufer 1-5 Produktvideos mit einer Mindestlänge von 7 Sekunden in ihre Anzeigengruppe hochladen und so die Produktfunktionen und Anwendungsszenarien anschaulich präsentieren. Interne Daten von Amazon zeigen, dass die Klickrate von Videoanzeigen um 9% höher ist als die von herkömmlichen Bildanzeigen – ein deutlicher Hinweis auf die Vorliebe der Verbraucher für dynamische Inhalte.
Es ist zu beachten, dass die Plattform empfiehlt, die Videolänge auf 30 Sekunden zu begrenzen. Zu lange Inhalte können vom System automatisch gekürzt werden, was bedeutet, dass Verkäufer die wichtigsten Produktmerkmale in einem kurzen und prägnanten Video zusammenfassen müssen.
Derzeit ist diese Funktion nur für bestehende Anzeigengruppen einiger Verkäufer auf dem US-Markt verfügbar; neu erstellte Anzeigengruppen werden vorerst nicht unterstützt.
Außerdem, wenn mehr als 3 Videos hochgeladen werden, wählt Amazon basierend auf der Relevanz 2 Videos zur Anzeige aus. Das erfordert, dass Verkäufer die Videoqualität optimieren und sicherstellen, dass jedes Bild den Produktwert präzise vermittelt.

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Chancen und Herausforderungen für Verkäufer: Wie kann man sich den Traffic sichern?
Für Verkäufer sind Videoanzeigen sowohl eine Chance als auch eine Herausforderung.
Aus positiver Sicht können dynamische Inhalte die Aufmerksamkeit der Nutzer effizienter auf sich ziehen und die Konversionsrate der Seite erhöhen. Beispielsweise können Bekleidungsverkäufer die Elastizität des Stoffes und die Passform per Video zeigen, während Elektronikprodukte die Bedienungsabläufe demonstrieren können – all das senkt die Entscheidungshürde für Verbraucher effektiv.
Allerdings können die Produktionskosten und die technischen Anforderungen für Videos für kleine und mittlere Verkäufer eine Herausforderung darstellen. Im Vergleich zu Bildern erfordert Video professionelle Schritte wie Drehbuchplanung, Aufnahme und Schnitt, sodass Verkäufer mit begrenzten Ressourcen das Verhältnis von Aufwand und Nutzen abwägen müssen.
Es wird empfohlen, dass Verkäufer eine schrittweise Teststrategie anwenden: Zunächst 1-2 Kernprodukte mit einfachen Videos vorstellen, sich auf die Funktionsdemonstration konzentrieren statt auf komplexe Handlungen und später die Inhalte basierend auf den Daten weiter optimieren.

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Tiefgreifende Auswirkungen auf das Plattform-Ökosystem: Intensiverer Wettbewerb um Inhalte
Das Update von Amazon ist kein isolierter Schritt, sondern ein wichtiger Teil der Weiterentwicklung des Plattform-Ökosystems. Mit dem Aufstieg vonTuke und anderen sozialen E-Commerce-Plattformen sind Kurzvideos zum entscheidenden Medium für Verbraucherentscheidungen geworden.
Die Einführung von Videoanzeigen bei Amazon dient sowohl der Anpassung an die Nutzergewohnheiten als auch der Stärkung der eigenen Traffic-Barrieren. In Zukunft könnten die Plattform-Algorithmen noch stärker auf hochwertige Videoinhalte ausgerichtet werden, was bedeutet, dass Verkäufer, die sich nur auf Text und Bilder verlassen, allmählich ihren Wettbewerbsvorteil verlieren.
Darüber hinaus könnte die Öffnung der Videofunktion zu vorübergehenden Schwankungen der Werbekosten auf Amazon führen. Verkäufer, die früh testen, könnten zu niedrigen Kosten überdurchschnittliche Sichtbarkeit erzielen, aber mit der vollständigen Einführung der Funktion könnte der Wettbewerb um Videoanzeigen schnell zunehmen.
Daher sollten Verkäufer die Veränderungen der Traffic-Verteilungsregeln genau beobachten und ihr Werbebudget dynamisch anpassen.

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Fazit
Das Upgrade der Amazon-Werbung auf Video markiert den Wandel des E-Commerce-Marketings von der Regalpräsentation zur Szenenerfahrung. Für Verkäufer ist dies sowohl ein Werkzeug zur Steigerung der Konversionsrate als auch eine neue Herausforderung zur Optimierung der Betriebseffizienz.
Kurzfristig wird Verkäufern empfohlen, die Funktion so bald wie möglich zu testen und Erfahrungen zu sammeln; langfristig wird der Aufbau eines professionellen Content-Teams und die Entwicklung einer differenzierten Videostrategie zur Pflicht für Tuke-Marken.
Es ist absehbar, dass mit der Verbreitung von Videoanzeigen der Wettbewerb um den internen Traffic bei Amazon noch vielschichtiger wird. Nur Verkäufer, die den Plattformtrends folgen und ihre Marketingmethoden kontinuierlich weiterentwickeln, können sich bei diesem visuellen Fest den größten Anteil sichern.
