Geradeam 21. April, verbreitete sich eine bahnbrechende Nachricht im gesamten südostasiatischen Cross-Border-Kreis: Der thailändische Senat hat offiziell einen umfassenden Steuerreformvorschlag eingereicht, der die Cross-Border-Verkäufer besonders in Atem hält:— ausländische digitale Unternehmen wie TikTok, Alibaba, eBay usw., selbst wenn sie keine Niederlassung in Thailand haben, müssen bei Einkünften in Thailand 20% Körperschaftsteuer zahlen.

Das bedeutet, dass Thailands Cross-Border-E-Commercedas letzte Puzzlestück der „Niedrigsteuer-Dividende“ wirklich verschwinden könnte.

 

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Die Regierungist „arm“, das Steuersystem muss unbedingt reformiert werden

Warum riskiert Thailand plötzlich Marktschwankungen und geht gegen die großen E-Commerce-Plattformen vor? Die Antwort ist einfach: Der Regierung fehlt wirklich das Geld.

Laut einem Forschungsbericht des thailändischen Senats machte das Haushaltsdefizit Thailands in den letzten zehn Jahren im Durchschnitt etwa4% des Bruttoinlandsprodukts (BIP) aus, weit über der durch die Haushaltsdisziplin festgelegten Sicherheitsgrenze von 3%. Darüber hinaus prognostiziert der Ausschuss, dass die Staatsverschuldung Thailands im Verhältnis zum BIP im Zeitraum 2027–2029 wahrscheinlich „explodieren“ und sich der gesetzlichen Obergrenze nähern oder diese sogar durchbrechen wird.

Auch der thailändische Wirtschafts- und Sozialentwicklungsrat warnt öffentlich, dassbis 2029 die Staatsverschuldung Thailands möglicherweise 69,3% des BIP erreichen könnte, während die Steuereinnahmen der Regierung seit langem niedrig sind und der demografische Wandel enormen finanziellen Druck ausübt. Ohne eine Steuerreform könnte die Regierung in Zukunft sogar Gehälter nur noch durch Kredite zahlen können. Ausschussvorsitzender Kamphon Suphaphaeng stellte klar, dass die kurzsichtigen Steuerpolitiken, die früher zur Gunst der Wähler erlassen wurden, zu Einnahmedefiziten geführt haben. Es müsse eine strukturelle Steuerreform „wie eine Kur durch Ausbrennen von Knochenmark“ durchgeführt werden, um die Staatseinnahmen zu erhöhen.

 

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TikTok, Alibaba, eBay kommen nicht davon: Auch ohne Niederlassung im Ausland müssen sie 20% zahlen

Im aktuellen Reformvorschlag ist der am meisten erschütternde Punkt für den Cross-Border-Kreis derjenige, der ausländische digitale Unternehmen betrifft:„Schwersteuerklausel“.

Nach den neuen Regelungen müssenausländische digitale Plattformen wie TikTok Shop, eBay, Alibaba, die in Thailand eine große Nutzerbasis haben, aber keine formelle Niederlassung, sobald sie in Thailand gewerbliche Einkünfte erzielen, brav 20% Körperschaftsteuer zahlen.

In der Vergangenheit haben diese Plattformenden Spielraum „keine Niederlassung, keine Steuer“ genutzt und lange Zeit äußerst günstige Steuervorteile genossen, sodass sie mit extrem niedrigen Preisen eine riesige Zahl thailändischer Verbraucher anziehen konnten, was einheimischen Händlern schwer zu schaffen machte. Doch dieser Schutzschirm wird nun endgültig durchbrochen.

Neben der Körperschaftsteuer des Hauptsitzes verlangt der Reformvorschlag auch, dass die großen E-Commerce-Plattformen bei der Abwicklung als„Steuerwächter“ fungieren und zwingend 2% Quellensteuer auf Verkäufereinkünfte einbehalten. Das bedeutet, dass die Zeiten, in denen Verkäufer in Thailand Geld verdienen konnten, ohne es aktiv melden zu müssen, endgültig vorbei sind.

Diese Maßnahme ist für das thailändische Finanzministerium ein doppelter Gewinn: Sie kann Steuern direkt an der Quelle sichern, Kapitalabflüsse verhindern und gleichzeitigdie stets unterdrückten lokalen kleinen und mittleren Unternehmen unter dem Deckmantel des „fairen Wettbewerbs“ besänftigen.

 

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Die Mehrwertsteuer steigt auf10%, die Kosten für Händler steigen erneut.

Wenn man sagt,dass 20% Körperschaftsteuer und 2% Quellensteuer nur in den Büchern der Unternehmen bleiben, dann ist die Erhöhung der Mehrwertsteuer von 7% auf 10% eine umfassende Preiserschütterung, die alle Verbraucher betrifft.

Um die steigenden Sozialausgaben zu stützen, hat der Ausschuss einstimmig empfohlen, den Standardsatz der Mehrwertsteuer um3 Prozentpunkte zu erhöhen. Um Steuerschlupflöcher vollständig zu schließen, wird Thailand außerdem ein obligatorisches E-Rechnungssystem einführen und die Mehrwertsteuerbefreiungsschwelle für kleine Unternehmen aufheben. Der Ausschuss hatte sogar die kühne Idee, einen „Rechnungs-Gewinnspiel-Mechanismus“ einzuführen, um Verbraucher zu motivieren, aktiv Rechnungen anzufordern und so die Steuerkonformität zu erhöhen.

Obwohl das thailändische Übergangskabinett bereits imSeptember 2025 beschlossen hat, den ermäßigten Steuersatz von 7% vorübergehend bis zum 30. September 2026 zu verlängern, um die direkten Auswirkungen auf die Bevölkerung und die gerade beginnende wirtschaftliche Erholung abzumildern, hat der nun vorgelegte Plan die Steuererhöhung offiziell auf die Tagesordnung gesetzt. Die Preisfindungslogik der Verkäufer muss in Zukunft neu berechnet werden.

 

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Entweder präzises Betriebsmanagement oder Verdrängung vom Markt.

Diese Serie von steuerlichen Hammerhieben sendet ein äußerst klares Signal an alle Cross-Border-Verkäufer, die im thailändischen Markt nach Gewinn streben: Die Ära des groben Geschäfts, das sich auf„Schlupflöcher ausnutzen“ und Niedrigpreis-Dumping verlässt, ist endgültig vorbei.

Zweifellos, mit dem Beginn der Steuerabführung durch große Plattformen wieTikTok, eBay usw. werden viele nicht konforme Kleinst- und Kleinunternehmen gezwungen sein, ihre Preise zu erhöhen und damit ihre Wettbewerbsfähigkeit zu verlieren. Noch fataler: Wenn Verkäufer keine ordnungsgemäßen Rechnungen vorlegen und sich nicht der Steueraufsicht unterstellen, besteht eine große Wahrscheinlichkeit, dass ihre Waren im neuen strengen Kontrollsystem direkt beschlagnahmt werden.

Thailand als zweitgrößter E-Commerce-Markt in Südostasien könnte mit diesem Schritt bei den Nachbarländern wie Indonesien, Malaysia usw. einen Dominoeffekt auslösen und die Wettbewerbsarena des E-Commerce in ganz Südostasien von einem minderwertigen„Preiskampf“ zu einem höherdimensionierten „Compliance-Kampf“ und „Qualitätskampf“ verschieben.

Für Verkäufer, die weiterhin im thailändischen Markt Geld verdienen wollen, müssen sie jetzt sofort handeln: Bruttomargen neu kalkulieren, Produktpreisstrategie anpassen, so schnell wie möglich die thailändischenTISI- und FDA-Zertifizierungen usw. Nur durch frühzeitige Compliance und transparente Buchführung können sie im Sturm der thailändischen Steuerreform überleben und neue Wachstumschancen finden.