Das Dokument ist das von Payoneer am 19. Juni 2025 veröffentlichte „Whitepaper zur Markteintrittsstrategie für den südostasiatischen grenzüberschreitenden E-Commerce“. Es konzentriert sich hauptsächlich auf den südostasiatischen E-Commerce-Markt und zielt darauf ab, Verkäufern praktische Leitfäden für den Markteintritt zu bieten, um sie bei der Erschließung des südostasiatischen Marktes zu unterstützen. Die Inhalte umfassen Marktchancen, Hauptmerkmale der Länder, Lieferkette, Zölle und Wechselkurse, Plattformauswahl, wichtige Betriebspunkte sowie die Lösungen von Payoneer. Im Einzelnen wie folgt:

-Marktchancen und Potenzial: Der südostasiatische E-Commerce-Markt wächst rasant, das GMV erreichte 2024 128,4 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg um mehr als das Dreifache in fünf Jahren entspricht. Unter den zehn Märkten mit dem weltweit höchsten GMV-Wachstum belegt Südostasien vier Plätze. Die Region hat etwa 670 Millionen Einwohner, eine gut ausgebaute E-Commerce-Infrastruktur, vorteilhafte Handelspolitik und einen hohen Anteil junger Menschen – sie ist einer der Schwerpunkte für grenzüberschreitende Verkäufer. Darüber hinaus wiederholt Südostasien derzeit das goldene Zeitalter des rasanten Wachstums des chinesischen E-Commerce, mit noch stärkerem und schnellerem Wachstum in Nischenbereichen.

-Hauptmerkmale der Verbrauchermärkte:

-Singapur: Ein hochwertiger Markt mit hoher Kaufkraft, das durchschnittliche Einkommen pro Nutzer beträgt 2024 1.258 US-Dollar, vergleichbar mit China. Die meisten Waren sind zollfrei, kleine grenzüberschreitende Waren sind wettbewerbsfähig.

-Indonesien: Der größte und bevölkerungsreichste Markt Südostasiens, das GMV macht 2024 etwa 60% des südostasiatischen Marktes aus, der E-Commerce-Markt ist aktiv und die Nachfrage hoch.

-Philippinen, Thailand, Malaysia, Vietnam: Die „Musterschüler“ des E-Commerce-Wachstums, das GMV-Wachstum 2024 gehört weltweit zu den Top Ten, getrieben durch eine junge Bevölkerungsstruktur, steigendes Einkommensniveau und die Verbreitung des mobilen Internets.

-Malaysia: Viele Chancen in Nischenmärkten, multiethnisch und multikulturell, wohlhabende Bevölkerung, viele junge Menschen, die bereit sind, im Voraus zu konsumieren.

-Thailand: Die zweitgrößte Volkswirtschaft Südostasiens, hohe E-Commerce-Nutzerpenetration, lokale Jugendliche verfolgen gerne Trends aus Japan und Korea im Bereich Beauty und Fashion.

-Vietnam: Junge Bevölkerung, große Zahl an Online-Käufern, preissensible Verbraucher, aufstrebende Fertigungsindustrie, deutliche Vorteile in Produktion und Lieferkette.

-Philippinen: Das zweitbevölkerungsreichste Land Südostasiens, hoher Anteil junger Menschen, hohe Englischkenntnisse, das GMV im E-Commerce ist 2024 das niedrigste in Südostasien, aber das Wachstum liegt weltweit an zweiter Stelle.

-Lieferkettenstruktur: Südostasien ist eine beliebte Wahl für die Verlagerung von Lieferketten, Arbeits- und Landkosten sind wettbewerbsfähig, geografische und kulturelle Nähe senken die Hürden für den interkulturellen Betrieb. Die wichtigsten Lieferkettenzentren sind Vietnam, Thailand und Malaysia, jeweils mit eigenen Branchenvorteilen, wie Elektronik und Textilien in Vietnam, Halbleiter in Malaysia und Automobilproduktion in Thailand.

-Zölle und Wechselkurse:

-Zölle: Die RCEP-Politik senkt Handelsbarrieren, über 90% der Produkte innerhalb der Region werden schrittweise zollfrei, zudem gibt es Vorteile wie schnelle Zollabfertigung und flexible Ursprungsregeln. Die südostasiatischen Länder bieten Steuervergünstigungen für Importwaren mit niedrigem Wert, aber einige Länder passen ihre Politik an, bei der Lagerung großer Mengen in Überseelagern werden die Steuern regulär gezahlt.

-Wechselkurse: Die wichtigsten Handelswährungen Südostasiens sind unter anderem der Singapur-Dollar. Diese Länder haben eine hohe Außenhandelsabhängigkeit, eine prognostizierte Verlangsamung des BIP-Wachstums könnte Wechselkursschwankungen beeinflussen.

-E-Commerce-Plattformwahl und Betrieb:

-Plattformen: Zu den wichtigsten E-Commerce-Plattformen gehören Shopee, TikTok Shop usw. Verkäufer sollten die Einstiegsplattform je nach Marktpositionierung und Kapitalinvestition wählen.

-Kategorien und große Verkaufsaktionen: Beliebte Kategorien sind Elektronikzubehör, Modeaccessoires usw. Auf jeder Plattform gibt es mehrmals im Jahr große Verkaufsaktionen, Verkäufer sollten rechtzeitig Lagerbestände aufbauen.

-Sprache und Logistik: In Südostasien gibt es viele Sprachen, die wichtigsten E-Commerce-Plattformen verfügen über mehrsprachige Echtzeit-Übersetzungssysteme. Verkäufer können durch Lieferketten-Kollaboration und intelligente Tools die Produktlokalisierung umsetzen; es gibt Direktversand und Überseelager als Logistikmodelle, Überseelager eignen sich für die Expansionsphase und verbessern Effizienz und Kundenerlebnis.

-Gewinnkalkulation: Die Preisgestaltung muss Kosten, Gewinn, Versand, Provisionen usw. berücksichtigen. Verkäufer können so die Gewinnspanne berechnen und ihre Betriebsstrategie anpassen. Das POD-Modell ist ein guter Weg, den Markt zu erschließen, mit Vorteilen wie niedrigen Kosten und geringem Lagerhaltungsrisiko.

-Payoneer grenzüberschreitende Ökosystemlösungen: Payoneer bietet das Olive-Branch-Programm und das Pusteblumen-Programm. Das Olive-Branch-Programm deckt zahlreiche E-Commerce-Plattformen und Verbrauchermärkte weltweit ab und bietet einen grünen Kanal für den Einstieg. Das Konto kann Zahlungen von mehreren Plattformen empfangen und Währungsumrechnungen durchführen; das Pusteblumen-Programm bietet VIP-Kunden Schulungen, Inkubation und Rundum-Begleitung als One-Stop-Lösung.

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