Auf dem Schachbrett der Weltwirtschaft sind Handelspolitiken wie entscheidende Schachfiguren, deren jeder Zug eine Kettenreaktion auslösen kann. Die unter der Trump-Administration verfolgte Politik hoher Zölle war zweifellos ein gewaltiger Stein, der in den See der US-Wirtschaft geworfen wurde und hohe Wellen schlug. Am direktesten betroffen sind die einheimischen US-Unternehmen, die unter einem zunehmend schweren Kostendruck leiden.
Quelle: Visual China (Archivbild)
Laut einer Umfrage der Federal Reserve Bank of Atlanta vom April wird erwartet, dass die Stückkosten der US-Unternehmen im kommenden Jahr um 2,8 % steigen, 0,3 % mehr als im März. Dieser Wert liegt unter dem Höchststand von 3,8 % im April 2022, aber immer noch über dem Durchschnitt von 2 % vor der Pandemie. Die Umfrage offenbarte auch drei wichtige Trends:
1. Differenzierung der Kostenweitergabefähigkeit: Die Weitergabefähigkeit in der Güterindustrie ist etwas stärker als im Dienstleistungssektor, und kleine und mittlere Unternehmen haben größere Schwierigkeiten, Kosten weiterzugeben als große Unternehmen;
2. Anhaltender Preisdruck: Daten von S&P Global zeigen, dass Zölle die Kosten für Fertigwaren erhöht haben, wobei der Preisanstieg für Waren und Dienstleistungen im April ein 13-Monats-Hoch erreichte;
3. Zunehmende Rezessionssorgen: Die Umfrage ergab, dass 25 % der Unternehmen eine Rezession als „große Sorge" betrachten, und 73 % der besorgten Unternehmen nennen die Handelspolitik als Hauptgrund. Obwohl der VPI im März im Vergleich zum Vormonat um 0,1 % fiel, könnten die neuesten Zollpolitiken den Trend der Inflationsabschwächung umkehren, und die Unternehmen stehen vor einer doppelten Herausforderung durch Marktnachfrage und Kostenkontrolle.
Es ist deutlich zu erkennen, dass US-Unternehmen vor mehreren Herausforderungen stehen: steigende Kosten, Schwierigkeiten bei der Kostenweitergabe, anhaltender Preisdruck und Rezessionsängste. Diese Probleme sind miteinander verbunden und könnten einen Teufelskreis bilden, der die Stabilität und das Wachstum der US-Wirtschaft bedroht.

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Doch selbst unter diesem Trend bleibt die Frage der hohen US-Zollpolitik ungelöst, insbesondere in Bezug auf die Zölle gegenüber China. Angeblich soll das zuvor gemunkelte „Nachgeben" von Trump nicht der Wahrheit entsprechen.
Laut einem aktuellen Bericht ausländischer Medien vom 23. erwägt Trump zwei Optionen zur Anpassung der Zölle gegenüber China: erstens die Senkung des aktuellen Zollsatzes auf 50 %-65 %; zweitens die Einführung eines „gestaffelten Plans", bei dem chinesische Waren in zwei Kategorien eingeteilt werden – „nicht sicherheitsrelevant für die nationale Sicherheit" und „von strategischer Bedeutung" – mit Zöllen von 35 % bzw. mindestens 100 %. Das Weiße Haus betont, dass Trump in seiner Haltung zu den Zöllen gegenüber China „nicht nachgegeben" habe, und die konkreten Maßnahmen werden noch diskutiert.
Daraus ist leicht abzusehen, dass die wirtschaftlichen Sorgen der US-Unternehmen anhalten werden.
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Wie aus früheren Analysen hervorgeht, sollte Trumps Zollpolitik eigentlich US-Unternehmen unterstützen, hat sie aber in der Praxis in ein Kostendilemma gestürzt, sodass US-Unternehmen in diesem Sturm der Handelspolitik mühsam vorankommen. Der Weg in die Zukunft ist ungewiss und stellt die Anpassungsfähigkeit der Unternehmen auf die Probe.
Angesichts dieser komplexen wirtschaftlichen Lage müssen US-Unternehmen ihre Kosten und Geschäfte sorgfältiger planen und verwalten und stets die Veränderungen in der Handelspolitik im Auge behalten. Nur so können sie im zukünftigen globalen Wirtschaftswettbewerb die Initiative besser ergreifen.
Für inländische Unternehmen bietet die hohe US-Zollpolitik zwar auch Herausforderungen für den Gang ins Ausland, aber auch Chancen. Sie können den Blick auf breitere Märkte außerhalb der USA richten, wie Europa, Asien, Afrika usw., die ein enormes Konsumpotenzial und Entwicklungsspielraum bieten.
Zusammenfassend hoffen wir, dass alle Unternehmen, ob im In- oder Ausland, in dieser unvorhersehbaren Welle ihren eigenen Weg aus der Krise finden können.



