Auf TikTok wollen Haustiermarken erfolgreich sein, und das gelingt nicht durch aggressive Werbung, sondern durch ein „Brand Persona“ – ein Markenimage, das für die Nutzer authentisch und sympathisch wirkt. Doch hier stellt sich die Frage: Wie verwandelt man eine kühle Marke in den „Haustierfreund“ oder „Haustierexperten“ aus Sicht der Fans? Die Antwort liegt in der langfristigen Zusammenarbeit mit Influencern.
Heute analysieren wir anhand von drei echten Fallbeispielen, wie Haustiermarken durch TikTok-Influencer ein Brand Persona aufbauen und kurzfristige Verkäufe in langfristige Markenwerte verwandeln.
Bildquelle: Google
1. Ein Brand Persona wird nicht gespielt, sondern entwickelt
Auf TikTok ein Brand Persona zu entwickeln, ist im Grunde ein langfristiges Content-Entwicklungs-Spiel. Entscheidend ist, durch kontinuierliche Inhalte eine natürliche Wahrnehmung und emotionale Bindung der Nutzer zur Marke zu schaffen. Für Haustiermarken kann dieses Persona zum Beispiel „professioneller Haustierberater“, „liebevoller Haustier-Butler“ oder „technologieaffiner Haustierexperte“ sein.
Fallbeispiel 1: PETKIT Xiaopei Haustiere
PETKIT Xiaopei Haustiere versteht die Content-Mechanismen von TikTok sehr gut. Anders als traditionelle E-Commerce-Plattformen, die auf Produktparameter setzen, vermittelt PETKIT Markenwerte durch „szenenbasierte Inhalte“. In der Zusammenarbeit mit dem Haustier-Influencer @ayypatrick wurde die Funktion des automatischen Katzenklos geschickt in alltägliche Haustiersituationen eingebettet. Das Herzstück dieser Content-Strategie ist: Produktfunktionen werden in erlebbare Wert-Erfahrungen für die Nutzer übersetzt. Wenn Nutzer im Video sehen, wie die Katze den automatischen Reinigungsservice genießt, entsteht ganz natürlich das Gefühl: „Mein Haustier braucht das auch.“ Das ist erfolgreiches Content-Marketing.
Bildquelle: TikTok
2. Kurzfristige Verkäufe sind weniger wert als langfristige „Fanpflege“
Im TikTok-Marketing tappen viele Marken in die Falle, Influencer-Kooperationen als einmalige Werbeschaltungen zu betrachten. Die wirklich effektive Strategie ist jedoch, Influencer als Brücke zwischen Marke und Nutzern zu sehen und durch kontinuierliche Interaktion treue Fans aufzubauen.
Fallbeispiel 2: Petgravity Intelligenter Trinkbrunnen
Petgravity setzt auf zahlreiche mittelgroße Influencer, die authentische Nutzungsszenarien zeigen. Auch wenn einzelne Videos vielleicht nicht perfekt produziert sind, sorgt gerade diese Authentizität für Resonanz und virale Verbreitung. Das Kernstück dieser Strategie: Die Nutzer werden zu Co-Creators der Inhalte, nicht nur zu passiven Zuschauern. Sobald genügend normale Nutzer ihre Erfahrungen mit dem Produkt freiwillig teilen, hat die Marke den Wandel von „Ich muss etwas sagen“ zu „Ich will etwas sagen“ geschafft.
Bildquelle: TikTok
3. Mehrdimensionale Personas: Die Marke wird „menschlicher“
Beim Aufbau eines Brand Persona ist das größte Risiko eine eindimensionale Darstellung. Eine vielschichtige Markenpersönlichkeit muss aus mehreren Perspektiven aufgebaut werden: Erstens durch eine doppelte Content-Matrix aus „Professionalität + Emotion“; zweitens durch den gezielten Einsatz unterschiedlicher Influencer-Typen; drittens durch Live-Interaktionen, um die Persönlichkeit direkt zu zeigen.
Fallbeispiel 3: IndigoPetCo Fellbesen
IndigoPetCo zeigt auf TikTok nicht nur die Produktfunktionen, sondern lässt durch verschiedene Influencer-Perspektiven erkennen, wie das Produkt echte Probleme im Alltag mit Haustieren löst. Diese mehrdimensionale Präsentation verleiht der Marke sowohl professionelle Kompetenz als auch menschliche Wärme und ermöglicht so das Upgrade von einem Werkzeug zum Partner.
Bildquelle: TikTok
Fazit: Die 3 goldenen Regeln für Haustiermarken auf TikTok
Aus diesen drei Beispielen lassen sich drei goldene Regeln für Haustiermarken auf TikTok ableiten: Erstens, Qualität vor Quantität bei Influencer-Kooperationen – die Passung zur Nische ist wichtiger als die Followerzahl; zweitens, Inhalte sollten natürlich in Alltagssituationen eingebettet werden, sodass das Produkt zum Zeugen schöner Momente wird; drittens, langfristige Partnerschaften aufbauen und Influencer zu Markenbotschaftern machen.
Erst wenn Nutzer die Marke als einen Freund betrachten, der sie versteht, ist das Marketing wirklich erfolgreich.
