Im heutigen digitalen Zeitalter ist TikTok zu einer wichtigen Plattform für Markenmarketing geworden, insbesondere für Smart-Home-Marken, die auf junge Konsumentengruppen abzielen. Diese Plattform ist nicht nur ein Schaufenster für die Präsentation von Produkten, sondern auch ein hervorragender Kanal, um Markenbewusstsein aufzubauen und die Nutzerloyalität zu fördern.

Wie können Smart-Home-Marken also effektiv die Aufmerksamkeit junger Menschen auf TikTok gewinnen? Im Folgenden werden anhand von drei erfolgreichen Markenbeispielen die Erfolgsformeln für Smart-Home-Marken auf TikTok enthüllt.

Bildquelle: Lefant

Lassen Sie die Produktfunktionen „lebendig“ werden

Der Erfolg des Eufy-Brandings bietet der Branche ein nachahmenswertes Beispiel. Bei der Promotion auf TikTok hat die Marke konsequent auf die übliche Aneinanderreihung technischer Parameter verzichtet und stattdessen eine Marketingstrategie der „Szenenwiedergabe“ gewählt.

Auf dem offiziellen TikTok-Account @eufyofficial findet man keine Fachbegriffe wie Motordrehzahl oder Saugleistung, sondern Alltagsszenen wie Staubsauger, die Tierhaare entfernen, oder smarte Türklingeln, die verhindern, dass Paketboten Pakete stehlen.

Das Erfolgsgeheimnis dieser Strategie liegt darin, dass sie perfekt zu den Eigenschaften der TikTok-Plattform passt: Nutzer scrollen meist ziellos durch Videos, und nur Inhalte, die sofort Resonanz erzeugen, können sie zum Anhalten bewegen.

Das virale Video, das Eufy gemeinsam mit der Reinigungsexpertin @suuuuupoido produziert hat, ist der beste Beweis dafür. In nur 16 Sekunden wird der gesamte Prozess des Staubsaugens einer staubigen Wohnung gezeigt – ganz ohne Kommentar – und das Video erzielte 125,2 Millionen Aufrufe und 3,7 Millionen Likes.

Daraus lässt sich erkennen: Auf TikTok ist das Zeigen wirkungsvoller als das Erklären. Junge Menschen interessieren sich nicht dafür, wie fortschrittlich die Technik einer Marke ist – sie wollen wissen, ob das Produkt ihr tatsächliches Problem lösen kann. Wenn man das Produkt in die vertrautesten Szenen der Zielgruppe einbettet und die Funktionen für sich selbst „sprechen“ lässt, ist das der Schlüssel, um die Generation Z zu begeistern.

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Finden Sie die „Super-Verbreiter“ der Marke

Das Beispiel der Marke SwitchBot zeigt uns, wie Influencer-Marketing richtig funktioniert. Im Gegensatz zu der blinden Jagd nach Top-Influencern konzentrieren sie sich gezielt auf vertikale Creator im Technologiebereich.

In der Zusammenarbeit mit dem Tech-Influencer @giftgecko, der 566.900 Follower hat, zeigt das Video, wie der Influencer im Schlafanzug im Bett liegt und mit einer App die smarten Vorhänge steuert. Diese scheinbar einfache Alltagsszene trifft genau den Nerv der Nutzer und erzielte schließlich 5,3 Millionen Aufrufe.

Der Schlüssel zum Erfolg liegt in zwei Punkten: Erstens die Präzision bei der Auswahl der Influencer – Tech-Creator können smarte Produkte fachkundig und überzeugend erklären; zweitens die Präzision beim Szenendesign – der Fokus auf den Moment des Aufstehens am Morgen sorgt dafür, dass die Produktfunktion perfekt mit den Nutzerbedürfnissen übereinstimmt.

Dieses Beispiel beweist eindrucksvoll: Bei der Zusammenarbeit mit Influencern ist Qualität viel wichtiger als Quantität. Ein mittelgroßer Influencer, der perfekt zur Markenidentität passt, kann beim Verkauf deutlich erfolgreicher sein als ein Unterhaltungsblogger mit Millionen von Followern.

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Durchbruch aus der Nische

Während die meisten Smart-Home-Marken noch allgemein für das „smarte Zuhause“ werben, hat Lefant einen anderen Weg gewählt und sich auf die Nische der Reinigung von Haustierhaushalten spezialisiert.

Ihre Content-Strategie ist äußerst zielgerichtet: In jedem Video wird gezeigt, wie der Saugroboter mit Tierhaaren „kämpft“ – von verstreutem Katzenstreu bis zu verfilztem Hundefell, sogar mit absichtlich extremen Testszenarien. Diese „selbstquälerische“ Content-Produktion hat unerwartete Effekte erzielt.

Im Video mit dem Influencer @lifetipsfromus, der 821.900 Follower hat, wird der Prozess, wie das Produkt Hundehaare aus dem Teppich entfernt, realistisch gezeigt und trifft damit einen Nerv bei Haustierbesitzern. Der Kommentarbereich wurde zur Produktfragestunde: „Ist es auch für Langhaarkatzen geeignet?“ „Kann es die vom Katzenstreu verursachten Krümel entfernen?“ Diese Fragen beweisen den Erfolg der Content-Positionierung – die Marke hat sich bereits im Bewusstsein der Zielgruppe verankert.

Das Beispiel von Lefant zeigt: Im hart umkämpften Smart-Home-Markt ist es besser, ein Experte in einer Nische zu sein, als ein Alleskönner. Wenn man eine bestimmte Szene bis zur Perfektion beherrscht, gewinnt man automatisch die Zuneigung dieser Zielgruppe.

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Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es in diesem Zeitalter der knappen Aufmerksamkeit nicht schwer zu erkennen ist: Smart-Home-Marken müssen lernen, Geschichten in der Sprache der jungen Generation zu erzählen, um deren Gunst zu gewinnen. Wenn Ihre Marketinginhalte die Bedürfnisse der jungen Generation erfüllen, werden virale Hits ganz natürlich entstehen.

Auf der Bühne von TikTok gewinnt derjenige den Vorsprung im Kampf um Aufmerksamkeit, der zuerst seine Haltung ablegt und wirklich aus der Perspektive der Nutzer denkt.