Vom Pekinger Sanlitun bis zur Londoner Oxford Street, von den Menschenmassen in thailändischen Einkaufszentren bis zu den Kurzvideos amerikanischer Trendsetter, die Labubu zeigen – chinesische Trendspielzeuge erobern die Welt mit beispielloser Geschwindigkeit. Und der zentrale Protagonist dieser aktuellen Welle ist immer noch das „hässlich-süße und giftige“ Labubu.
Erst letzte Woche wurde bei einer Auktion in Peking ein 131 cm hohes Labubu für sagenhafte 1,08 Millionen Yuan versteigert, was zu einem Wettlauf der Berichterstattung in chinesischen und internationalen Medien führte.
Diese Auktion gleicht einer globalen Deklaration über Trendkultur, Konsumkraft und den Einfluss chinesischer IPs! Pop Mart bringt die chinesische Marke erneut auf die C-Position der Weltbühne.

Pop Mart Gründer Wang Ning Quelle: Internet
Eine „Blind Box“ erschüttert einen Milliardenmarkt
Pop Mart ist nicht plötzlich explodiert; sein Aufstieg ist nachvollziehbar.
In den letzten fünf Jahren schnellte der Umsatz des Unternehmens von unter 1 Milliarde Yuan auf über 6 Milliarden Yuan hoch, die Anzahl der Geschäfte erweiterte sich vom ersten Standort in Peking Guomao auf über 500 weltweit, und IPs wie Labubu, Molly und Dimoo sind zu „geistigen Totems“ in den Geldbörsen junger Leute geworden.
Die aktuelle Welle um Labubu gleicht eher einem globalen, phänomenalen Kulturkarnival.
Weltstars wie Lisa, Rihanna und Dua Lipa zeigen alle Labubu, und viele Netizens scherzen: „Hässliche Dinge haben immer eine gewisse Anziehungskraft.“ Von der Vielfalt und Toleranz der Trendästhetik bis zur organischen Verbreitung in sozialen Medien brechen chinesische IPs aus ihren Nischenkreisen in die Massenkultur aus.

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Lange Schlangen vor globalen Geschäften: Auch junge Leute im Ausland sind „süchtig“
Daten zeigen, dass Pop Mart derzeit über 70 eigene Geschäfte im Ausland betreibt. Besonders in südostasiatischen Märkten wie Thailand, Malaysia und Singapur ist Labubu sofort nach dem Eintreffen ausverkauft, und einige Kunden campen sogar über Nacht für limitierte Editionen.
Im April dieses Jahres erzielte das erste Labubu-Themengeschäft in Thailand am Eröffnungstag einen Umsatz von über 10 Millionen Yuan, vergleichbar mit dem Tagesumsatz eines mittelgroßen Einkaufszentrums.
In Europa und den USA ist Pop Mart bereits in Trend-Hotspots wie Selfridges in Großbritannien und SOHO in New York City eingezogen und treibt den Online-Verkauf über Plattformen wie Amazon und Walmart voran. Noch wichtiger ist, dass sie sich nicht als Zulieferer für etablierte ausländische Marken betätigen, sondern als chinesische Originalmarke direkt in das Mainstream-Einzelhandelssystem „eindringen“.
Dies ist ein Upgrade von „Made in China“ und gleichzeitig ein Export der kulturellen Soft Power Chinas.

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Hinter der „hässlich-süßen Ökonomie“ steht die industrielle Fähigkeit chinesischer IPs
Wenn chinesische Marken in der Vergangenheit stärker auf „White-Label-Exporte“ und OEM-Fertigung angewiesen waren, dann repräsentieren Trendspielzeugmarken wie Pop Mart eine integrierte Einheit aus chinesischem Originaldesign, chinesischer Industriekette und chinesischem Marketingsystem.
IP-Inkubation, Trenddesign, schnelle Produktionslinien, Blindbox-Verkaufsmechanismen, Online-Losverfahrenssysteme ... Pop Mart hat in den letzten Jahren ein komplettes Ökosystem für Trendspielzeuge aufgebaut. Vom Konzept bis zur Massenproduktion vergehen für jede neue Saison nicht mehr als drei Monate, was eine schnelle Reaktion auf globale Markttrends ermöglicht.
Dieser effiziente Reaktionsmechanismus ist genau der Aspekt, den ausländische Trendspielzeugmarken am schwersten kopieren können.
Eine tiefgreifendere Veränderung ist, dass Pop Mart eine Reihe chinesischer Trendspielzeug-Startups hervorgebracht hat. Marken wie 52TOYS, TOP TOY und Trend Factory setzen verstärkt auf Original-IPs und globale Markterschließung und formen eine große „chinesische Trendspielzeug-Export-Armee“.

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Chinesische Marken definieren eine neue globale Trend-Erzählung
Wenn der erste Durchbruch von Pop Mart ein Karneval von Kapital und Konsum war, dann beginnt die aktuelle Explosion um „Labubu für Millionen versteigert“ bereits, Eigenschaften eines kulturellen Phänomens anzunehmen. Sie vermittelt der Welt chinesische Ästhetik, Kreativität und kulturelle Werte, die weltweit Anerkennung finden.
Und der Weg von Pop Mart bietet unzähligen chinesischen Marken ein völlig neues Paradigma:
Nicht mit Niedrigpreisen ins Ausland gehen, sondern mit hohen Aufschlägen einsteigen;
Nicht auf OEM-Fertigung basieren, sondern von IPs dominiert werden;
Nicht Trends folgen, sondern Trends setzen.
Vielleicht werden wir in ein paar Jahren, wenn wir über das „Weltzentrum der Trends“ sprechen, nicht mehr Tokio, Seoul oder New York nennen, sondern Shenzhen, Guangzhou und Peking.

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Fazit
Die erneute Explosion von Pop Mart ist kein Zufall, sondern das logische Ergebnis des Weges chinesischer neuer Konsummarken von der Fertigung zum kulturellen Export.
Trends fragen nie nach der Herkunft.
Dieses Mal sind es chinesische Fertigung, chinesisches Design und chinesische Kreativität, die im Zentrum des globalen Trends stehen!



