Der globale Amazon-Markt steht an einem historischen Wendepunkt. Die neuesten Daten zeigen, dass Tuke nun 50,03% der weltweit aktiven Verkäufer auf Amazon ausmacht und damit erstmals die Hälfte überschreitet.

Mit Ausnahme von Japan sind Tuke in allen wichtigen Amazon-Märkten zahlenmäßig führend.

 

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Hinter diesen Zahlen steht eine zehnjährige, stetige Expansion von Tuke. Rückblickend auf das Jahr 2015 lag der Anteil der neu registrierten Tuke auf dem US-Marktplatz von Amazon nur bei 7,1%, während US-Verkäufer mit 70,6% den Markt dominierten.

Heute hat sich dieses Bild grundlegend gewandelt,im Jahr 2024 stieg der Anteil der neu registrierten Tuke auf 62,3%, während US-Verkäufer auf 26,8% zurückgingen.

 

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Der Aufstieg von Tuke: Vom Kleinen zur Hälfte des Marktes

Die Entwicklung von Tuke auf der Amazon-Plattform ist eine wahre Erfolgsgeschichte. Von einem unbedeutenden Anteil von 7,1% im Jahr 2015 bis zur heutigen Marktbeherrschung hat Tuke das globale Verkäuferbild auf Amazon in zehn Jahren neu geschrieben.

Laut Marketplace Pulse sind Tuke nicht nur auf dem US-Markt erfolgreich, sondern stellen auch in vielen anderen wichtigen Amazon-Märkten die größte Verkäufergruppe.

Die globale Expansionsstrategie von Tuke sorgt auch in Europa, Australien und dem Nahen Osten für starke Marktpräsenz.

Allein unter den Top 20 Städten mit den meisten Amazon-Verkäufern sind 15 Städte Tuke-Städte.Darunter ist Shenzhen mit einer erstaunlichen Verkäuferzahl die Stadt mit der höchsten Amazon-Verkäuferdichte weltweit – die Verkäuferzahl ist sechsmal so hoch wie die von New York und Brooklyn zusammen.

 

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Das Paradoxon von Größe und Gewinn: Warum viele, aber nicht stark?

Ein bemerkenswertes Phänomen ist jedoch, dass der zahlenmäßige Vorteil von Tuke sich nicht in einen Umsatzvorteil umsetzt. Schätzungen zufolge beträgt das GMV der Drittanbieter auf dem US-Marktplatz von Amazon etwa 305 Milliarden US-Dollar, davon stammen etwa 157 Milliarden von US-Verkäufern und etwa 132 Milliarden von Tuke.

Der durchschnittliche Jahresumsatz eines US-Verkäufers beträgt 885.000 US-Dollar, mehr als doppelt so viel wie die 394.000 US-Dollar von Tuke.

Diese Zahlen zeigen die zentrale Herausforderung für Tuke: das Ungleichgewicht zwischen Größe und Gewinn.

Global betrachtet machen Tuke zwar den Großteil der Verkäufer aus, aber nur etwa 39% des gesamten Drittanbieter-Umsatzes. In Kategorien mit hohem Warenwert oder hohen Stückpreisen haben US- und andere Verkäufer weiterhin deutliche Vorteile.

 

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Der Weg zum Durchbruch: Vom Produktverkauf zur Markenbildung

Angesichts dieser Herausforderungen ist der Weg zur Transformation für Tuke klar. Die Amazon-Strategie für 2025 konzentriert sich auf die drei Säulen „Innovationsförderung, Chancenentwicklung und lokale Unterstützung“ und bietet Tuke Unterstützung bei der Transformation.

Der Aufbau von Marken wird zum entscheidenden Durchbruch. Daten zeigen, dass fast 55% der Tuke auf Amazon einen Umsatz von über 1 Million US-Dollar erzielen, 60% sogar über 10 Millionen US-Dollar.

Hinter diesem Erfolg steht der systematische Aufbau globaler Betriebsfähigkeiten von Tuke-Unternehmen – einschließlich der Nutzung von Amazon Global Stores für die Koordination mehrerer Märkte und der Verwendung von KI-Tools der Plattform für datengesteuerte Produktwahl, Preisgestaltung und Werbeentscheidungen.

 

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Scarlet Fu, Leiterin für regionale Expansion bei Amazon Global Selling Südchina, sagte kürzlich auf einem Gipfel, dass der globale Umsatz im grenzüberschreitenden E-Commerce in den nächsten zehn Jahren voraussichtlich um das Zehnfache steigen wird – das Wachstum ist 3,18-mal schneller als im weltweiten Einzelhandel.

Für Tuke hat das Spiel gerade erst begonnen. Der Durchbruch von 50% beim Anteil ist nur ein Anfang – die eigentliche Herausforderung besteht darin, den Größenvorteil in Marken- und Gewinnvorteile umzuwandeln.

Der „Lieferkettenbonus“ der Tuke-Produktion wandelt sich zum „Markenbonus“. Im nächsten Jahrzehnt werden wir den Wandel von Tuke vom Produktverkauf zur Markenbildung erleben.